Deutlich besser als beim Reinfall am Sonntag, aber: Nur 2,60 Mio Fans finden das spannende Sat.1-Länderspiel

 

Die EM-Übertragungen bei Sat.1 kommen nur langsam in Schwung - nach dem bitteren Flop mit dem Sonntagsspiel. Eigentlich war die Montagspartie "Russland - Wales" deutlich spektakulärer, doch nur 2,60 Mio Fußball-Fans wollten sie sehen. Den Tagessieg holte sich "Slowakei - England" mit 10,09 Mio Zuschauern im Ersten.

Streng genommen erreichte sogar die kurze "Tagesthemen"-Ausgabe in der ARD-Halbzeitpause mit 10,15 Mio Interessierten die höchste Montags-Reichweite. 

Dagegen hielt sich die ZDF-Wiederholung des Krimis "Unter allen Umständen: Falsche Liebe" mit Natalia Wörner und ihren 4,38 Mio Fans aller Altersklassen gar nicht mal schlecht. 

Mehmet Scholl und Matthias Opdenhövel haben die Nase vorn

In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen dominierten ebenfalls die "Tagesthemen" (4,07 Mio Jüngere, Marktanteil: 33,3%) und das von Mehmet Scholl und Matthias Opdenhövel betreute England-Spiel (3,97 Mio, 35,1%).

Das Sat.1-Team rund um die Moderatoren Matthias Killing und Frank Buschmann verbesserte sich in der klassischen Werbezielgruppe: Die erste Halbzeit stand für 1,23 Mio sogenannte Werberelevante auf dem Programm (10,2%), in der zweiten Hälfte waren es 1,27 Mio Jüngere (12,0%).

Dafür ging danach der Sat.1-"EM Talk" komplett unter: Nur 410.000 jüngere Fans interessierten sich für die Highlights und Nachberichte um 22:50 Uhr.

Zum Vergleich: 3,09 Mio Fußballfreunde zwischen 14 und 49 Jahren informierten sich ab 23:00 Uhr im Ersten über den Ausgang des Spiels "Russland - Wales" (39,1%).

Christian Rach hält sich wacker gegen den Fußball

In der Zielgruppe schnitt neben den Fußballangeboten am besten die RTL-Wiederholung von "Rach - Der Restauranttester" ab (1,14 Mio Werberelevante, 10,8%). Allerdings das mit der Folge um 20:15 Uhr. Um 21:15 Uhr blieben nur 990.000 Jüngere Christian Rach treu (8,0%).

ProSieben begann um 20:15 Uhr mit immerhin 1,06 Mio jüngeren "The Big Bang Theory"-Fans (10,7%). Rund um die Anpfiffzeit um 20:40 Uhr und 21:40 Uhr waren es aber nur 9,5% bzw. 8,5%.

Den ZDF-Krimi wollten immerhin 750.000 14- bis 49-Jährige nicht verpassen (6,7%).

Ihre Kommentare
Kopf
Norbert Kuhn
22.06.2016
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Interessante Zahlen. Nicht überraschend, dass das Gespann Scholl und Opdenhövel gerade bei der jungen Zielgruppe gut ankommen. Sie machen einen guten Job.


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