Deutsche Presse-Agentur: Service für die Themensetzer der Republik

 

Mit einem neuen Newsletter strukturiert die Deutsche Presse-Agentur die politische Woche. Das Politik-Briefing erreicht vom Start weg 1300 Journalisten in den deutschen Nachrichtenredaktionen, die Agendasetter in den Redaktionen.

Was ist wichtig in der Politik? Und was wird wichtig in der Woche? Damit die Redaktionen sich besser vorbereiten und planen können, hat die Deutsche Presse-Agentur die "Politik-Post" neu gestartet. Als Autor und Kopf tritt Politik-Chef Henning Otte auf.

In der aktuellen Ausgabe schreibt Otte an die Abonnenten: "Brexit, Frexit, Öxit, überall ist von Ausstieg die Rede. Wir steigen ein. Mit unserem neuen Briefing "Politik-Post", das Ihnen jeden Sonntag am frühen Abend einen schnellen Überblick über die kommende Woche gibt. Das Brexit-Votum, das politische Chaos auf der Insel und die Folgen für die EU sind in den nächsten Tagen weiter das Topthema. Immerhin sind die Briten bei der Nato noch dabei - am Wochenende steht der Gipfel in Warschau an. Der dreht sich aber nicht um David Cameron, sondern um Wladimir Putin", so Henning Otte.

Neben den Terminen der Woche

(Donnerstag:

- Stress vor der Sommerpause: Der Bundestag hat ein Riesenpensum mit Integrationsgesetz, Verschärfung Sexualstrafrecht, Transplantationsgesetz etc pp.;

- Und dann gibt's auch noch eine Regierungserklärung der Kanzlerin zum Nato-Gipfel am Wochenende. In der Debatte wird die Kritik von Außenminister Frank-Walter Steinmeier am "Säbelrasseln" der Nato gegenüber Russland sicher für Wortgefechte sorgen.

- Das x-te Spitzentreffen der Ministerpräsidenten mit Merkel - und wieder geht es um die Verteilung der Integrationskosten.)

menschelt es ganz zum Schluss. Im "Who's who" wird in dieser Woche die dpa-Kanzlerkorrespondentin Kristina Dunz vorgestellt (Angefangen hat alles mit einem Praktikum beim Delmenhorster Kreisblatt").

Die "Politik-Post" der Deutschen Presse-Agentur ist ein zusätzliches Dialog-Angebot. Dazu gehört auch die Initiative der so genannten Macherkonferenzen wie in der vergangenen Woche in Düsseldorf, als 40 dpa-Kunden auf den EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz trafen. Wichtig für den Austausch von dpa und Kunden ist aber auch das Austausch-Programm "Change your seat". Daran haben sich bislang 90 Redaktionen beteiligt, um auch einmal die tägliche Arbeit der Nachrichtenagentur kennenzulernen und die Arbeitsweise von dpa besser zu verstehen.

Interessant am "Politik-Post" ist auch, dass hier mit Henning Otte der Politik-Chef Kopf des Newsletters ist und nicht Chefredakteur Sven Gösmann. Das passt aber wiederum auch zur dpa und ihrer Strategie "dpa hat viele Gesichter, nicht nur eines". Klares Ziel dabei - die Agentur im Sinne der Markenbildung aus der Anonymität der drei Buchstaben zu holen.

Hintergrund

Die Deutsche Presse-Agentur ist die bedeutendste Nachrichtenagentur in Deutschland, als einzige Nachrichtenagentur hat sie eine hundertprozentige Abdeckung bei den Tageszeitungen. Gegründet 1949, wird sie von 185 Gesellschaftern getragen. Alleine in Deutschland unterhält sie 50 Büros, weltweit arbeiten 1000 journalistische Mitarbeiter (Text) für die Nachrichtenagentur. Täglich werden im Basisdienst etwa 750 Meldungen und rund 1950 Fotos im aktuellen Bildfunk verschickt (Zahlen von 2014). Vorsitzender der Geschäftsführung von dpa ist Michael Segbers, die Geschäftsführung komplettieren Matthias Mahn und Andreas Schmidt. Chefredakteur von dpa ist seit 2014 Sven Gösmann (früher "Rheinische Post", "Bild", "Welt am Sonntag", "Braunschweiger Zeitung"), Stellvertreter des Chefredakteurs ist Roland Freund, stellvertretende Chefredakteurinnen sind Antje Homburger, Hilke Segbers und Jutta Steinhoff.

Den Aufsichtsrat führt David Brandstätter, Geschäftsführer der in Würzburg erscheinenden "Main-Post". Seine Stellvertreter sind Laurent Fischer, Verleger vom "Nordbayerischen Kurier" in Bayreuth sowie Verleger Valdo Lehari jr. vom "Reutlinger General-Anzeiger". Weitere Mitglieder des dpa-Aufsichtsrats sind Holger Paesler von der Verlagsgruppe Ebner Ulm (Schriftführer), Karl Hans Arnold (Rheinische Post Mediengruppe), Thomas Düffert von der Mediengruppe Madsack, Peter Frey (ZDF), Hans-Dieter Hillmoth (FFH), Hans Homringhausen, Joachim Knuth (NDR), Stephan Kolschen (Brune-Mettcker), Torsten Rossmann (WeltN24), Daniel Schöningh (Münchener Zeitungsverlag) und Achim Twardy. Ehrenvorsitzender ist Karlheinz Röthemeier.

2015 hat dpa erneut ein besseres Ergebnis und höhere Umsätze erzielt. Der Jahresüberschuss beträgt nach Steuern 1,8 Millionen Euro und liegt damit um 0,6 Millionen über dem des Vorjahres. Zum fünften Mal in Folge konnte dpa damit das Ergebnis steigern - 2010 hatte die Agentur noch einen Verlust von 5,2 Millionen Euro ausgewiesen.

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