Nach der Übernahme durch G+J-Tochter Territory: David Eicher führt weiterhin die Webguerillas

 

Unter die Guerilleros geht Soheil Dastyari, CEO des eben erst gegründeten Content-Communication-Riesens Territory aus dem Hause Gruner + Jahr: Er hat sich die Digitalagentur Webguerillas mit Hauptsitz in München zu 100% einverleibt. Unter dem neuen Namen Territory Webguerillas wird sie weiterhin von dem Management-Team um David Eicher, Martin Wittmann und Ares Georgoulas geleitet.

Mit rund 160 Mitarbeitern an den Standorten München (Hauptsitz und Gründungsort), Berlin, Hamburg und Köln und einem Umsatz von rund 18 Mio Euro zählten die Webguerillas zu den bislang größten inhabergeführten Agenturen Deutschlands. Spezialisiert hat sich die Mannschaft rund um Geschäftsführer David Eicher auf Mobile-, Social-Media-, Influencer- und Alternative-Marketing. Auf der Kundenliste stehen unter anderem die Deutsche Telekom, Mondelez, Hornbach, Google und Saturn. 

Nun wird die Agentur Teil des Territory-Reichs, soll aber als Einheit erhalten bleiben. "Territory ist für uns der perfekte Match", sagt David Eicher, der die Werbefirma im Jahr 2000 gegründet hatte. Er freut sich, dass er sein "kreatives und kaufmännisches Spielfeld" erweitern kann.

Territory sichert sich digitales Know-how

Von einer "idealen Ergänzung" spricht Soheil Dastyari. "Mit ihnen wollen wir uns auf dem digitalen Feld weiter verstärken", sagt er über die Webguerrilas. Ziel des G+J-Manager ist es, "das umfangreichste Leistungsportfolio im Bereich Content Communications aus einer Hand anzubieten". Natürlich zeigt er damit unter anderem der Agentur C3, an der Burda zur Hälfte beteiligt ist, die Zähne.

Die neu gegründete G+J-Tochter Territory beschäftigt 1000 Mitarbeiter an 15 Standorten in acht Ländern. Wichtige Kunden sind unter anderem Daimler, die Deutsche Bahn, Hornbach, Lamborghini, Lufthansa, Miele, Nissan, Rewe und Wrigley. Im Executive Board der Agentur sitzen neben CEO Dastyari seine Kollegen Sandra Harzer-Kux, bisher Geschäftsführerin G+J Corporate Editors, und Stefan Postler, zuvor Geschäftsführer der Medienfabrik.

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