Beim Mehrheitseigner der "FAZ": Andreas Barner führt künftig die FAZIT-Stiftung

 

Andreas Barner, Mitglied des Gesellschafterausschusses des Pharmariesens Boehringer Ingelheim und EKD-Ratsmitglied, ist neuer Kuratoriumsvorsitzender und Geschäftsführer der FAZIT-Stiftung. Diese hält seit 1959 die Anteilsmehrheit an der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Außerdem zieht Barner in den "FAZ"-Aufsichtsrat ein.

In letzterer Funktion tritt Barner an die Stelle des bisherigen "FAZ"-Aufsichtsratsmitglieds Thomas Schmitt, der das Kontrollgremium wegen seines Erreichens der satzungsgemäßen Altersgrenze verlässt. 

Als Kuratoriumsvorsitzender der FAZIT-Stiftung löst Andreas Barner den Amtsinhaber Karl Dietrich Seikel ab, der den Vorsitz im Jahr 2014 befristet übernommen hatte. Seikel, der lange Geschäftsführer der Spiegel-Verlagsgruppe war, wurde nun zum stellvertretenden Vorsitzenden des Kuratoriums gewählt. 

Zudem wurden neue Mitglieder in das Kuratorium der Stiftung gewählt: Justus Haucap, Direktor des Instituts für Wettbewerbsökonomie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, löst Jens Odewald ab, der wie Schmitt aus Altersgründen ausscheidet.

Die FAZIT-Stiftung wurde von den Verlegern und Herausgebern der "FAZ" ins Leben gerufen. Sie soll die redaktionelle und unternehmerische Unabhängigkeit der Traditionszeitung sichern. Alle Erträge aus ihrer Mehrheitsbeteiligung werden ausschließlich für gemeinnützige Zwecke ausgegeben: Die FAZIT-Stiftung unterstützt damit Universitäten und Museen, vergibt Stipendien und stiftet Wissenschafts- und Journalisten-Preise.

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