Bei "Schwäbischer Post" und "Gmünder Tagespost": Damian Imöhl wird Nachfolger von Lars Reckermann

16.08.2016
 

Damian Imöhl (46) ist vom 1. Oktober 2016 an neuer Chefredakteur der "Schwäbischen Post" und "Gmünder Tagespost". Er folgt bei den Zeitungen aus dem Verlag SDZ. Druck und Medien auf Lars Reckermann (46), der zur "Nordwest Zeitung" nach Oldenburg wechselt.

Der gebürtige Bochumer Damian Imöhl war bis März 2016 erster stellvertretender Chefredakteur des Kölner "Express" (kress.de berichtete). Zuletzt recherchierte er für eine Serie über die jahrzehntelang verschollenen Dienstkalender von SS-Chef Heinrich Himmler, die Anfang August in "Bild" erschienen ist.

Der neue Chefredakteur von "Schwäbischer Post" und "Gmünder Tagespost" studierte Geschichte und Rechtswissenschaften, arbeitete bis 2001 als freier Journalist und Korrespondent vor allem für die dpa und die Ruhr Nachrichten (Dortmund). Imöhl gründete zudem das "medienbüro bochum" und wechselte dann zu "Bild". Nach dem Wechsel zu Axel Springer machte Imöhl unterschiedliche Jobs: als langjähriger Gerichtsreporter, dann als Chefreporter bei "Bild" NRW, schließlich als Redaktionsleiter "Bild" Ruhrgebiet & Westfalen sowie als Chefreporter von "Bild.de" in Berlin.

Seit 2002 gibt der Westfale sein Wissen als Dozent an den Journalistennachwuchs weiter. Er unterrichtete an den Universitäten in Bochum und Gießen und lehrt seit 2009 an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen am Institut für Journalismus & PR.

"Wir freuen uns, mit Herrn Imöhl einen Vollblut-Journalisten gefunden zu haben, der den bereits eingeschlagenen crossmedialen Weg unserer Qualitätszeitungen konsequent weitergehen will", heißt es bei SDZ. Druck und Medien. Geschäftsführer sind Bernhard Theiss, Ulrich Theiss, Christian Kaufeisen, Alexander Weinstock.

Hintergrund

Der Vorgänger von Damian Imöhl im Ostalbkreis, Lars Reckermann, rückt im Herbst 2016 an die Redaktionsspitze der "Nordwest-Zeitung" in Oldenburg. Er folgt dort auf Rolf Seelheim, der aus Altersgründen ausscheidet. 

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