ProSieben-Show "Match Factor" fällt durch: Vox triumphiert mit "Dirty Dancing"

 

Die Fans von Jennifer Grey und Patrick Swayze lassen nicht locker: 1,86 Mio Gesamtzuschauer, darunter 10,7% der sogenannten Werberelevanten, wollten am Donnerstagabend zum x-ten Mal den Tanzfilm-Klassiker "Dirty Dancing" sehen. Bei der lieblosen ProSieben-Tinder-Show "Match Factor" hielten es parallel nur 7,8% der 14- bis 49-Jährigen aus.

Im Durchschnitt gerade mal 750.000 Zuschauer der klassischen Werbezielgruppe wollten sich auf die neue Produktion aus dem Hause UFA Show & Factual (CEO: Ute Biernat) einlassen. Kein gutes Vorzeichen für weitere Ausgaben.

Bei den Jüngeren führte am Donnerstag der RTL-Klassiker "GZSZ", der mit 1,47 Mio die meisten Werberelevanten anlockte (Marktanteil: 19,5%).

"Alarm für Cobra 11" nur knapp vor den "Criminal Minds"

Auf der Hauptabendschiene hatte dann ebenfalls der Kölner Zielgruppen-Marktführer mit "Alarm für Cobra 11" (1,25 Mio jüngere Fans, 13,1%) die Nase vorn.

Dicht dahinter klemmte allerdings die "Criminal Minds"-Folge um 20:15 Uhr, die Sat.1 1,22 Mio werberelevante Zuschauer einbrachte (12,9%). "Blindspot" musste sich danach mit nur 9,9% zufrieden geben. Bei "Promi Big Brother" waren es 13,3%.

Sport 1 kickt sich mit dem Schalke-Spiel weit nach vorn

Vergleichsweise stark spielte Sport 1 auf, wo das Europa-League-Spiel "Nizza - Schalke" zu sehen war: 610.000 jüngere Fans zogen mit (6,7%).

Damit lag der Sportsender in der jüngeren Zielgruppe vor der ZDF-Show "Deutschlands Superhirn" mit Steven Gätjen: Unter den gerade mal 2,91 Mio Gesamtzuschauern befanden sich nur 600.000 14- bis 49-Jährige (6,2%).

Außerdem hängte Sport 1 die "Bedtime Stories" bei kabel eins (5,9%) und die RTL II-"Kochprofis" (5,4%) ab.

Solider Erfolg für den ARD-"Kroatien-Krimi"

Reichweiten-Gesamtsieger am Donnerstag wurde die ARD-"Tagesschau", die um 20:00 Uhr 4,54 Mio Zuschauer ab drei Jahren anlockte (11,7% der Jüngeren). Dahinter lief's für den "Kroatien Krimi: Der Teufel von Split" mit 4,45 Mio Fans ab drei Jahren ganz gut.

Auch in der jüngeren Zielgruppe kam der Fernsehfilm mit 680.000 14- bis 49-Jährigen ordentlich weg (6,9%).

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