Verlegerin Yvonne Bauer im "manager magazin": "Wir fragen uns jedes Jahr, wie wir noch effizienter werden können"

 

Gratulation an Lutz Meier und Steffen Klusmann vom "manager magazin"! Den beiden Journalisten ist das erste Interview seit drei Jahren mit Verlegerin Yvonne Bauer ("tina", "Neue Post", "Bravo") gelungen. Die Botschaft von Verlegerin Bauer - unser Erfolg ist deshalb möglich, weil wir uns ständig wandeln und genauestens auf die Zahlen achten. Und: Wir bleiben ein Verlag.

Auf fünf Seiten (mit tollen Fotos von David Maupilé) schildern Meier/Klusmann den aktuellen Stand im Hamburger Großverlag Bauer (Yvonne Bauer: "Wir sind ein Verlag und werden das auch bleiben. Also bin ich die Verlegerin.").

Die Situation in Hamburg beschreibt vielleicht keine andere Passage so gut wie dieser aus dem Bericht im "manager magazin": "Die Gewinne, die die Familie dank strenger Kostenkontrolle aus dem Geschäft holt, sprudelten fast wie ehedem, schwören die Verlagsoberen. Firmenkenner sprechen von fast 20 Prozent Vorsteuerrendite auf dem deutschen Markt. Die Familienkasse ist derart prall mit Eigenkapital gefüllt, dass Yvonne Bauer ihre Einkaufstouren ohne jede Hilfe von Kreditinstituten unternimmt. Beweglich, international, profitabel und bald auch noch ein bisschen digital - so sieht die Chefin ihr Verlagshaus."

In dem "mm"-Interview gibt Yvonne Bauer, die gerade erst in die Hall of Media von kress aufgenommen wurde, Einblicke in das einst zu verschlossene Medienhaus, die als Handlungsanweisung auch nach innen verstanden werden können: "Effizienz liegt bei uns in den Genen. da kann man immer noch einen Schritt weitergehen. Wir fragen uns jedes Jahr, wie wir noch effizienter werden können. es gibt da immer Möglichkeiten. mindestens so wichtig sind aber Innovationen, also neue Magazine."

Und Yvonne Bauer ergänzt im "manager magazin": "Eine Zeitschrift, die dauerhaft Verluste macht, wird eingestellt. Aber wir wagen Neues, vieles ist erfolgreich, nicht alles kann gelingen."

Verlegerin Yvonne Bauer, die im vergangenen Jahr Zwillinge zur Welt gebracht hat, denkt langfristig. Das macht sie im "manager magazin" deutlich: "Meine Aufgabe ist es also, diesen Kern zu bewahren und den Herausforderungen meiner Zeit anzupassen, sodass ich den Verlag auch an meine Kinder weitergeben kann."

Laut dem "manager magazin" verkauft in Deutschland kein anderes Verlagshaus mehr Zeitschriften als Bauer - laut "mm"-Recherchen insgesamt 12,4 Millionen Exemplare (Burda: 10,8 Mio., Gruner+Jahr 6,3 Mio., Funke 8,3 Mio.). Im Jahr 2015 hat die Bauer Media Group 2,32 Mrd. Euro Umsatz gemacht. 2014 hatte die Bauer Media Group noch eine Gesamtumsatzhöhe von 2,263 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet.

kress.de-Tipp: Das Interview mit Yvonne Bauer erscheint im neuen "manager magazin" (Ausgabe Oktober 2016). Das "manager magazin" gibt es hier im Abo-Shop, digital gibt es das "manager magazin" auch im iKiosk.

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