Deutsche Presse-Agentur: Morgenlage soll Früh-Redakteuren Arbeit abnehmen

 

Einen neuen Extra-Service für ihre Radio-, TV- und Online-Kunden bietet die Deutsche Presse-Agentur dpa an. Die "dpa-Morgenlage" soll ab sofort Medienkunden einen Überblick am frühen Morgen verschaffen, die unter Zeitdruck arbeiten: Was ist wichtig - was ist interessant?

Entstanden ist die neue Morgenlage unter intensiver Beteiligung von Kunden der Nachrichtenagentur im dpa next lab (Roland Freund, Antje Homburger, Martin Virtel), Nachrichtenchef Froben Homburger hat federführend die Idee zum Produkt werden lassen. Technisch und optisch realisiert hat die "dpa-Morgenlage" das dpa newslab rund um Gerd Kamp und Paul Sollbach. Schon die Idee, eine Morgenlage einzuführen, kam übrigens nach kress.de-Infos bei dpa-Kunden gut an: Auf der diesjährigen dpa-Chefredakteurskonferenz konnten Kunden über die im "next lab" erarbeiteten Prototypen abstimmen, die Morgenlage landete dabei klar auf Platz eins.

Schneller Überblick am Morgen

Die Morgenlage soll am frühen Morgen einen schnellen Überblick liefern. Die wichtigsten Schlagzeilen und Ereignisse der Nacht, interessante Netz-Fundstücke, die Top-Themen und weitere Termine des Tages - sowie dazu das Bild, den Menschen, das Zitat und die Zahl der Nacht und am Ende einen kleinen Kalenderblatt-Rückblick.dpa sendet den neuen Service gegen 05.00 Uhr morgens als Newsletter per E-Mail und parallel im Basisdienst. "Zwischen 08.30 und 09 Uhr wird die Basisdienst-Version aktualisiert um weitere neue Themen und Schlagzeilen des Morgens", erklärt Froben Homburger auf kress.de-Nachfrage.

Für die Morgenlage verantwortlich ist ein Team in Sydney und Berlin. Henrik Boerger ist künftig als Multimedia-Desker für dpa im Sydney-Team und wird von dort aus regelmäßig die Morgenlage erstellen. Die Basis für die Morgenlage kommt bereits am Vorabend von den dpa-Nachrichtenchefs, redigiert wird der überwiegende Teil der nächtlichen Beiträge vom Nachtdienst im Berliner Newsroom.

Kress.de-Service: dpa-Medienkunden können sich hier in den Newsletter-Verteiler eintragen.

Hintergrund Deutsche Presse-Agentur

Die Deutsche Presse-Agentur ist die bedeutendste Nachrichtenagentur in Deutschland, als einzige Nachrichtenagentur hat sie eine hundertprozentige Abdeckung bei den Tageszeitungen. Gegründet 1949, wird sie von 185 Gesellschaftern getragen. Alleine in Deutschland unterhält sie 50 Büros, weltweit arbeiten 1000 journalistische Mitarbeiter (Text) für die Nachrichtenagentur. Täglich werden im Basisdienst etwa 750 Meldungen und rund 1950 Fotos im aktuellen Bildfunk verschickt (Zahlen von 2014). Vorsitzender der Geschäftsführung von dpa ist Michael Segbers, die Geschäftsführung komplettieren Matthias Mahn und Andreas Schmidt. Chefredakteur von dpa ist seit 2014 Sven Gösmann (früher "Rheinische Post", "Bild", "Welt am Sonntag", "Braunschweiger Zeitung"), Stellvertreter des Chefredakteurs ist Roland Freund, stellvertretende Chefredakteurinnen sind Antje Homburger, Hilke Segbers und Jutta Steinhoff.

Den Aufsichtsrat führt David Brandstätter, Geschäftsführer der in Würzburg erscheinenden "Main-Post". Seine Stellvertreter sind Laurent Fischer, Verleger vom "Nordbayerischen Kurier" in Bayreuth sowie Verleger Valdo Lehari jr. vom "Reutlinger General-Anzeiger". Weitere Mitglieder des dpa-Aufsichtsrats sind Holger Paesler von der Verlagsgruppe Ebner Ulm (Schriftführer), Karl Hans Arnold (Rheinische Post Mediengruppe), Thomas Düffert von der Mediengruppe Madsack, Peter Frey (ZDF), Hans-Dieter Hillmoth (FFH), Hans Homringhausen, Joachim Knuth (NDR), Stephan Kolschen (Brune-Mettcker), Torsten Rossmann (WeltN24), Daniel Schöningh (Münchener Zeitungsverlag) und Achim Twardy. Ehrenvorsitzender ist Karlheinz Röthemeier.

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