Nach dem Zusammengehen mit der Immowelt AG: Geschäftsführer Philip Schulze geht bei Immonet von Bord

 

Abgang nach 14 Jahren: Philip Schulze, Geschäftsführer der Immonet GmbH, verlässt das Digitalunternehmen zum 15. November - "im besten Einvernehmen", wie es bei der Immowelt Group in Nürnberg heißt. Gleichzeitig legt er seine Funktion als COO der Immowelt Holding AG nieder. In den nächsten Monaten soll er dem Haus als Berater zur Verfügung stehen.

Sein Nachfolger an der Spitze der Immonet GmbH wird Ulrich Gros, der zugleich CFO der Immowelt AG und der Immowelt Holding AG ist.

Philip Schulze wurde 2002 Immonet-Geschäftsführer und orchestrierte 2015 den Zusammenschluss der Immonet GmbH mit der Immowelt AG zur Immowelt Holding AG mit. Zuvor war er unter anderem von 1999 bis 2001 Leiter Finanzen und Controlling der Webseek GmbH & Co. KG (Infoseek.de) in Hamburg.

"Ich danke Philip Schulze für seinen entscheidenden Beitrag in der Zusammenführung von Immowelt und Immonet. Die wichtige Integrationsaufgabe am Hamburger Standort, die er in den letzten 18 Monaten mit großem Einsatz vorangetrieben hat, ist auf einem sehr guten Weg", sagt Andreas Wiele, Aufsichtsratsvorsitzender der Immowelt Holding AG und gleichzeitig Vorstand Vermarktungs- und Rubrikenangebote der Axel Springer SE.

"Der Merger der beiden Unternehmen hat unsere Marktposition gestärkt und uns neue strategische Perspektiven ermöglicht. Philip Schulze hat diesen Zusammenschluss mitgestaltet und maßgeblich zum Erfolg beigetragen", gibt Carsten Schlabritz, CEO der Immowelt Holding AG, dem scheidenden Geschäftsführer als Dankesworte mit auf den Weg. Philip Schulz will sich nun nicht näher bezeichneten "neuen Aufgaben außerhalb des Unternehmens" zuwenden, wie es heißt.

Hintergrund: Die Immowelt Group mit Sitz in Nürnberg bündelt unter ihrem Dach die Immowelt AG und die Immonet GmbH sowie deren Töchter Umzugsauktion, Immosolve und Crozilla. An neun Standorten beschäftigt man über 500 Mitarbeiter. Die Immobilienportale Immowelt und Immonet gehören zu den meistbesuchten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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