"FAZ" bringt neues Intelligenzblatt auf den Markt: Wie "FAQ" die Zukunft schon heute erklären möchte

 

Die "FAZ"-Familie wächst und wächst - nachdem Verlag und Redaktion in diesem Jahr unter anderem die "FAZ Woche" an den Start gebracht haben, erscheint bereits am 17. November "Frankfurter Allgemeine Quarterly". Dahinter verbirgt sich ein 204 Seiten starkes Hochglanzmagazin, das zwei unterschiedliche Welten miteinander verbinden soll. Und - der berühmte "FAZ"-Fragebogen kehrt zurück!

"Ein Magazin mit Zukunft" hat die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" getitelt, als sie gestern erstmals einige Seiten aus dem neuen Premiummagazin gezeigt hat. "Eine Zeitschrift, wie es sie noch nicht gab", verspricht die Redaktion, die mit Frankfurter Allgemeine Quarterly ein Blatt für die deutschsprachige Intelligenzija erschaffen hat - opulent bebildert, mit Modestrecken mit Witz und Charme sowie anspruchsvollen Essays und ausgeruhten Reportagen. "Gedankenanregend, anschauungsreich und wahrnehmungsfreudig" soll die "Frankfurter Allgemeine Quarterly" sein, sagt Jürgen Kaube, Vorsitzender des Herausgebergremiums der "Frankfurter Allgemeinen".

Verantwortlicher Redakteur ist Rainer Schmidt. Er leitet "Frankfurter Allgemeine Quarterly" zusammen mit Claudius Seidl, Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. "FAQ" haben "FAZ" und die Londoner Agentur "Winkreative" des Magazinmachers Tyler Brûlé ("Monocle", "Wallpaper") gemeinsam entwickelt.

Titelgeschichte der Erstausgabe ist der "Kampf um das Morgen", der vor allem im Silicon Valley geführt wird, wo die Internetpioniere versuchen, unsere Wirklichkeit zu verändern: Auf 35 Seiten finden Leserinnen und Leser alles über alte und neue Glücksversprechen sowie den Hippiegeist, aus dem das digitale Mekka einst erwuchs.

Weitere Themen sind unter anderem polyamouröse Paare, die ihre Liebe nicht auf nur einen Partner beschränken wollen, ein Wunderauto von VW, das irgendwann einfach sang- und klanglos von der Bildfläche verschwand, und die jungen Generationen Y und Z, die mit sanftem Druck die Strukturen der Wirtschaft und der Gesellschaft radikal verändern.

Darüber hinaus kommen in "FAQ" der Architekt Rem Koolhaas, die Schriftsteller Bret Easton Ellis und Michel Houellebecq sowie Kochlegende Ferran Adrià (elBulli) in Interviews zu Wort. Ergänzt wird die Erstausgabe durch Gastbeiträge von Autoren wie dem Kulturwissenschaftler Joseph Vogl, der ein Essay zum Thema Amok verfasst hat, Sven Regener steuert eine Reportage über einen seiner Helden des Alltags bei, Susanne Pfeffer, Direktorin des Kasseler Museum Fridericianum und Kuratorin des deutschen Pavillons bei der Biennale 2017 in Venedig, präsentiert auf 16 Seiten Zukunfts-Kunst, US-Autor Jarett Kobek lästert über Elon Musk, und die Wiener Autorin Stefanie Sargnagel beweist, dass sie auch zeichnen kann.

Zudem beinhaltet "FAQ" im November verschiedene Specials. Es gibt eine große Modestrecke von Starfotograf Markus Jans zum Thema "Die Zukunft der Mode" mit Kommentaren der weltweit wichtigsten Branchenstimmen.

Die Druckauflage liegt zum Start bei 75.000 Exemplaren, "FAQ" kostet 10 Euro. Und eine Neuerung wird es geben, die besonders langjährige "FAZ"-Leser erfreuen wird: der Fragebogen aus dem früheren "FAZ"-Magazin kehrt zurück. Schauspielerin Bibiana Beglau hat ihn zum Auftakt beantwortet.

kress.de-Tipp: Das neue "FAQ" ist großes Thema im neuen "kress pro". Dort lesen Sie ebenfalls ein exklusives Interview mit Tyler Brûlé. Zur Einzelheftbestellung. Zum Abo. "kress pro" gibt es auch im iKiosk.

Lesen Sie am Dienstag auf kress.de: Rainer Schmidt und Claudius Seidl blättern exklusiv durch das neue "FAQ" und ordnen Themen der Erstausgabe ein.

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