DuMont übernimmt Mehrheit an Facelift: Die Gründer Benjamin Schroeter & Teja Töpfer führen das Digital-Unternehmen weiter

05.12.2016
 

Ihr Strategie-Programm "Perspektive Wachstum" setzt die DuMont Mediengruppe in die Tat um: DuMont übernimmt 75% an Facelift brand building technologies. Der Anbieter von Social-Media-Marketing-Software aus Hamburg wird Teil der DuMont Digital. Die beiden Gründer, Benjamin Schroeter und Teja Töpfer führen in ihren bisherigen Funktionen das Unternehmen weiter.

Das 2011 gegründete Facelift entwickelt und vermarktet mit seinem Kernprodukt Facelift Cloud eine  "SaaS-Lösung", mit der Marken und Agenturen ihre Kommunikation und Werbung über soziale Netzwerke realisieren und optimieren können. Zur Facelift-Gruppe (www.facelift-bbt.com) mit ihren rund 200 Mitarbeitern gehören fünf Gesellschaften in Deutschland und Frankreich sowie in Dubai.

"Die DuMont Mediengruppe bietet seit je her Kommunikations- und Marketinglösungen für Unternehmen an. Facelift ist vor diesem Hintergrund eine ideale Erweiterung unseres Portfolios, zumal das Geschäftsmodell Software-as-a-Service ein außerordentlich attraktives Zukunftsfeld für DuMont ist. Persönlich freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den beiden Gründern von Facelift", erklärt Patrick Wölke, Geschäftsführer DuMont Digital.

Die beiden Gründer, Benjamin Schroeter (41) und Teja Töpfer (41), werden in ihren bisherigen Funktionen das Unternehmen weiterführen und zusammen noch 25 Prozent halten. Schroeter war vor der Gründung von Facelift fünf Jahre als Strategieberater bei der Boston Consulting Group tätig, hat Architektur und Betriebswirtschaft studiert und mehrere Jahre in den USA und China gelebt. Der frühere Ruder-Weltmeister Töpfer war bei Modemarken wie Jil Sander und Lacoste sowie bei Bertelsmann tätig. Zudem war er fünf Jahre Geschäftsführer der Komrowski Holding und hat in Deutschland und Italien Betriebswirtschaft studiert.

"Für uns bietet das langfristige Engagement von DuMont den Erhalt der unternehmerischen Freiheit und zusätzlichen Rückenwind für weiterhin starkes Wachstum. Es ist gleichzeitig ein klares Bekenntnis zu unserer Positionierung Made-in-Germany", so Benjamin Schroeter und Teja Töpfer.

Die Übernahme der Mehrheitsbeteiligung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörde.

Hintergrund: Zur DuMont Mediengruppe mit ihren drei Geschäftsfeldern Regionalmedien, Business Information und Digital gehören unter anderem die Medienmarken "Kölner Stadt-Anzeiger", "Kölnische Rundschau", "Berliner Zeitung", "Mitteldeutsche Zeitung", "Express", "Berliner Kurier" und "Hamburger Morgenpost". Neben regionalen Anzeigenblättern zählen der DuMont Buchverlag sowie lokale Radio- und TV-Sender dazu. Über die Venture-Fonds Capnamic und DuMont Venture ist die Mediengruppe auch an jungen Unternehmen beteiligt. 

Christoph Bauer ist Vorstandsvorsitzender der DuMont Mediengruppe. Für ihn ist das Engagement bei Facelift ein wichtiger Schritt für den Ausbau des Digitalgeschäfts der Mediengruppe.

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