Erster Einsatz am 3. März: Thea Dorn ersetzt Maxim Biller bei "Das Literarische Quartett"

 

Jetzt ist das Quartett wieder spielbereit: Am 3. März stellt sich die Publizistin und Schriftstellerin als neues festes Mitglied der ZDF-Kultursendung "Das literarische Quartett" dem TV-Publikum vor. Die 46-Jährige nimmt den Platz von Maxim Biller ein. In der ersten Sendung mit der neuen Stammbesetzung Volker Weidermann, Christine Westermann und Dorn ist Elke Schmitter zu Gast.

Thea Dorn studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt am Main, Wien und Berlin. Von 1995 bis 2000 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin am Institut für Philosophie der FU Berlin, danach wirkte sie kurz als Dramaturgin am Schauspiel Hannover.

Erstmalig im Fernsehen zum Einsatz kam sie ab 2003 mit der SWR-Sendung "Schümer & Dorn - Der Büchertalk", zusammen mit dem Moderator Dirk Schümer. Von 2004 bis 2013 führte sie durch die ebenfalls im SWR ausgestrahlte Reihe "Literatur im Foyer". Zwischen 2013 und 2014 moderierte sie die SWR-Sendung "Lesenswert".

Nun hat sie fest beim "Literarischen Quartett" angedockt. Der ehemalige "Tempo"-Autor Maxim Biller ("100 Zeilen Hass") will sich wieder stärker der Schriftstellerei zuwenden.

"Wir freuen uns auf viele Quartett-Runden mit Thea Dorn", sagt Daniel Fiedler, Leiter der Redaktion Kultur Berlin. "Ich bin mir sicher, sie wird mit ihrer Mischung aus intellektueller Brillanz und lässigen Bonmots den erfolgreichen ZDF-Literatur-Talk bereichern."

Thea Dorn schaut ihrem Ersteinsatz im ZDF ebenfalls mit Vorfreude entgegen. "In Zeiten, in denen alles, was mehr als 140 Zeichen hat, schon für einen Roman gehalten wird, ist es mir Freud und Ehr, dem Leser wirkliche Romane ans Herz zu legen", sagt sie. In ihrer Debüt-Sendung am 3. März um 23:00 Uhr diskutiert als Gast die Schriftstellerin und Roman-Autorin Elke Schmitter mit. Im Zentrum stehen unter anderem Werke von Martin Walser ("Statt etwas oder Der letzte Rank") und von Chris Kraus ("I love Dick").

Hintergrund: Die einst vom 2013 verstorbenen "FAZ"-Kritiker Marcel Reich-Ranicki begründete ZDF-Kultursendung, die 2001 eingestellt wurde, erlebte im Herbst 2015 eine Wiederbelebung. Moderator der Sendereihe mit sechs Ausgaben pro Jahr ist der "Spiegel"-Literaturkritiker Vokler Weidermann, ehemals Feuilleton-Chef der "FAZ".

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