"Publishing der nächsten Generation": Wie Social Sweethearts virale Welthits schafft

06.03.2017
 

Mit individualisierten Viral-Inhalten an die Weltspitze: Der deutsche Publisher Social Sweethearts mischt mit Tests, Quiz und FeelGood-Themen den globalen Markt auf.

Der Publisher mit dem niedlichen Namen sitzt in Köln und München und bietet seinem Publikum auf virale Verbreitung getrimmte, familientauglich-freundliche Persönlichkeitstests, lustige Quiz und schnuckelige Videos auf verschiedenen Content-Plattformen und Apps. "Wir wollen den Usern ein Lächeln aufs Gesicht zaubern", sagt Sweethearts-Chef Daniel Minini (27) gegenüber "kress pro" (Ausgabe 1/2017).

Die Zahlen sprechen für sich: Drei Milliarden Seitenaufrufe und 100 Millionen aktive Nutzer im Monat kann allein die Social-SweetheartsWebsite nametests.com verzeichnen. "Im Bereich individualisiertem, viralem Content sind wir globaler Marktführer“, berichtet der CEO gegenüber "kress pro"-Autorin Christina Gruber und beruft sich auf eigene Marktbeobachtung. Ein Blick in die Statistik zeigt: Das britische Netzanalyse-Unternehmen SimilarWeb, das mobile und Desktop-Nutzung zusammenrechnet, sieht nametests.com derzeit auf Platz 116, und damit sogar noch vor dem Hype-Portal buzzfeed.com.

Die Gründer Daniel Minini, Steffen Dörsam (34) und Johannes Helminger (36), alle drei bereits als Teenager in Onlineprojekten tätig, lernten sich 2007 kennen und stellten bald fest, dass ihre Skills gut zusammenpassen: Minini ist BWLer, Dörsam hat Journalismus studiert, Helminger ist Informatiker.

Die drei setzten beim Sweethearts-Content von Anfang an auf globales Rollout – die Themen werden in 40 Sprachen ausgeliefert und funktionieren in den USA genau so wie in Deutschland, Vietnam oder Brasilien. Mit dem Weltmarkt im Blick werden alle Quiz und Artikel bei Sweethearts gleich in Englisch erstellt und dann übersetzt – auch die deutschen Inhalte.

kress.de-Tipp: Warum Minini, Dörsam und Helminger von Anfang an auf Facebook setzten, warum sie lieber ins Team statt in Marken-Aufbau und Werbung investieren und was sie mit individualisierten Artikeln vorhaben, steht in der "kress pro"-Ausgabe 1/2017. Dort finden sich in dem "Case" über die Social Sweethearts auch nützliche Tipps ("Was geht viral - und wie?") der Gründer. Die Ausgabe kann hier (als E-Paper oder gedruckt) - und im iKiosk erworben werden.

Hintergrund: "kress pro" - das Magazin für Führungskräfte bei Medien - erscheint wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer. "kress pro"-Chefredakteur ist Markus Wiegand, Herausgeber Johann Oberauer. "Zum "kress pro"-Abo.

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