Bei "Bunte" und "Instyle": Aufbau "technologienaher Arbeitsplätze" und Stellenabbau in den Redaktionen

07.03.2017
 

BurdaStyle passt die Redaktionsstrukturen der Marken "Bunte" und "Instyle" "den sich wandelnden Erfordernissen künftiger Marktrealitäten an", wie es in einer Hubert-Burda-Media-Mitteilung vom Dienstag heißt. Die im vergangenen Jahr angetretenen Chefredakteure Robert Pölzer ("Bunte") und Kerstin Weng ("Instyle") modernisierten die Arbeitsprozesse in ihren Redaktionen. In diesem Zuge fallen auch Stellen weg.

BurdaStyle will in "digitale Ausstattung und Arbeitsweise" sowie in den Aufbau neuer "technologienaher Arbeitsplätze" investieren. Angekündigt wird zugleich aber auch ein Stellenabbau in den Redaktionen: "insgesamt etwas weniger als zehn Prozent" - das entspricht 16 Arbeitsplätzen (zehn bei "Bunte", sechs bei "Instyle"), die Hälfte davon journalistischer Art.

Für die entsprechenden Mitarbeiter/innen würden individuelle und möglichst sozialverträgliche Lösungen gesucht, auch Weiterbeschäftigungen im Burda-Konzern würden geprüft.

Hintergrund: Die "Bunte" kam im vierten Quartal 2016 auf eine verkaufte Auflage von 463.914 Exemplaren - ein Minus von 7,3% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Bei "Instyle" waren es in Q4/2016 294.813 Verkaufte - ein Minus von 18,65% im Vergleich zu Q4/2015 (Quelle: jeweils IVW).

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