Sie kehrt nicht aus der Elternzeit zurück: Franziska Paesler geht bei Antenne Bayern von Bord

 

Mit dem berühmten "lachenden und weinenden Auge" hat sich Franziska Paesler dazu entschlossen, nach ihrer Elternzeit auf eigenen Wunsch und im besten Einvernehmen, wie es aus Ismaning heißt, nicht mehr zum Privatradiosender Antenne Bayern zurückzukehren. Die 43-Jährige, die vor ihrer Heirat Franziska Sigg hieß, gibt ihre Position als Leiterin Unternehmenskommunikation auf.

Paesler kam im April 2000 vom baden-württembergischen Bereichssender Radio Regenbogen zu Antenne Bayern und wurde dort zunächst Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ab dem 2006 baute sie dort die Abteilung Unternehmenskommunikation auf und übernahm auch deren Leitung. In dieser Funktion führte sie ein Team mit bis zu acht Mitarbeitern. Zuletzt war die gebürtige Freiburgerin während der Elternzeiten ihrer zwei Kindern nicht voll im Betrieb, arbeitete seit 2013 zeitweise auch in Teilzeit für Antenne Bayern.

Nach 17 Jahren bei dem Sender will sich Franziska Paesler nun nach eigener Aussage "nach einer neuen Herausforderung umschauen, die mit meiner beruflichen Weiterentwicklung und meiner Familie kompatibel ist", wie sie sagt. Unternehmenssprecher und Leiter Medienpolitik bei Antenne Bayern ist Stefan Assfalg.

Karlheinz Hörhammer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Antenne Bayern, dankt Franziska Paesler herzlich für ihre "herausragende Arbeit", wie er zu Protokoll gibt. "Sie hat über viele Jahre die Kommunikation unserer Unternehmensgruppe nach innen und außen geprägt und damit maßgeblich zum Erfolg von Antenne Bayern beigetragen", so Hörhammer.

Hintergrund: Zur Unternehmensgruppe Antenne Bayern mit Sitz in Ismaning bei München gehören der Digitalsender Rock Antenne die Vermarktungsgesellschaft SpotCom und die Event- und Kommunikationsagentur Brandarena. Vorsitzender der Geschäftsführung ist Karlheinz Hörhammer. In der jüngsten Radio MA 1/2017 gilt das Flaggschiff Antenne Bayern als einer der größten Verlierer. Aktuell steht der große Sender bei 2.859.000 Hörern pro Tag. Das sind 410.000 Hörer pro Tag weniger als bei der Erhebung II/2016 (minus 12,5%).

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