Gute Heft-Bilanz zum Start von "First in Food": Wie "Foodboom" das neue Burda-Vertical mit Punk-Power aufmischt

 

"Was uns eint, ist die Leidenschaft für gutes Essen", sagt Nina Winter, Managing Director von BurdaHome, zum Start des neuen Verticals "First in Food", das Marken wie "Meine Familie & Ich", "Lust auf Genuss", "Slowly Veggie", "Sweet Dreams" und Daskochrezept.de zu einem starken Vermarktungsnetzwerk zusammenbringt. Star im Team ist die neue "Foodboom"-Zeitschrift der jungen Hamburger Küchen-Punks.

Neben "Backen macht glücklich" komplettiert das neue Jugend-kocht-Magazin "Foodboom" den Zusammenschluss von Premium-Food-Marken. Der Titel wurde erst im Spätherbst vergangenen Jahres in Kooperation mit den Facebook- und YouTube-Bewegtbild-Experten von Foodboom gegründet. Das Hamburger Unternehmen, das mit dem Magazin den Namen teilt, arbeitet mit Burda auf Augenhöhe zusammen. Das Netzwerk wird um digitale, strategisch dazu passende Auftritte, etwa auch von Bloggern wie der "Backen macht glücklich"-Gründerin Kathrin Runge, ergänzt.

"Trends erkennen, idealerweise als einer der Ersten daraus ein Produkt entwickeln und damit Marktführer werden", gibt Nina Winter als Stärke der Food-Neuentwicklungen aus dem Hause BurdaHome an. So verkaufe der Vegetarier-Titel "Slowly Veggie" mit 80.000 Exemplaren der Geschäftsführerin zufolge heute schon "mehr als so manche große Food-Zeitschrift". Nun will man die gemeinschaftlichen Stärken - vom mittlerweile bereits 50 Jahre alten Traditionstitel "Meine Familie und ich" bis hin zu den neuen eher unorthodox angelegten Koch-Titeln - zusammenbringen.

"Was unser Netzwerk so attraktiv macht, ist nicht nur die hohe Reichweite in allen relevanten Food-Zielgruppen, sondern an allererster Stelle die ausgezeichnete Qualität der Food-Marken, die sich unter dem Dach 'First in Food' zusammenschließen", sagt Winter. "Mit unserer Markenstärke bieten wir die ideale Bühne für Food-Kampagnen aller Art", richtet sie sich an potenzielle Werbekunden. Über 70 Mio Kontakte kann sie mit dem neuen Vertical den Kampagnen-Partnern in Aussicht stellen. "In Print sind wir Marktführer, digital sind wir auf einem guten Weg", sagt Nina Winter.

Besonders stolz ist sie dabei auf die Kooperation beim "Foodboom"-Titel, der sich bestens entwickelt hat - obwohl - oder gerade weil - BurdaHome in der Zusammenarbeit mit dem Team um den selbsternannten Küchen-Punk und Foodboom-Geschäftsführer Hannes Arendholz ungewöhlich viel Kontrolle an den jungen Hamburger Partner abgab. In der aktuellen "Foodboom"-Ausgabe ist ein umfangreiches Advertorial mit dem Nudelhersteller Barilla enthalten, das offenbar auf Betreiben und die guten Kontakte der Hamburger hin zustande kam. Native Adverstising ist ein Geschäftsfeld, bei dem die Burda-Vermarkter von dem Foodboom-Partner einiges lernen können.

Von der "Foodboom"-Starausgabe verkaufte Burda kress-Informationen zufolge 50.000 Exemplare, was ein guter Erfolg für den jungen Neustart ist, der sich an ein Zielgruppe zwischen 20 und 39 Jahren richtet. "Mit den Verkäufen sind wir bisher sehr zufrieden", freute sich Nina Winter im Gespräch mit "kress pro" (02/2017).

Aus dem ungewohnten Miteinander mit den Koch-Kreativen aus dem Hamburger Gewerbegebiet konnte die gemeinsame Redaktion viel lernen - auch bei der Food-Ästhetik, den raschen Abstimmungswegen und der speziellen Sprache, die das jugendlich-freche "Foodboom"-Team spricht.

Außerdem scheint das nicht alltägliche Experiment einer Medien-Transformation zu glücken. "Es ist immer schwer, von Print zu Online zu kommen", sagte Foodboom-Chef Hannes Arendholz in "kress pro" zum gemeinsamen Plan der ungleich großen Unternehmen. "Jetzt geht's von Online zu Print." 

kress.de-Tipp: Was man aus dem "Foodboom"-Erfolgs-Case lernen kann und welche Erfahrungen Burda mit neuen Redaktionsstrukturen und Vermarktungsbemühungen in der umgarnten jungen Millennial-Zielgruppe gemacht hat, erfährt man exklusiv im gedruckten "kress pro" (02/2017). Zur "kress pro"-Einzelheftbestellung. "kress pro" gibt es auch im iKiosk.

Hintergrund: "kress pro" - das Magazin für Führungskräfte bei Medien - erscheint wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer. "kress pro"-Chefredakteur ist Markus Wiegand, Herausgeber Johann Oberauer. "Zum "kress pro"-Abo.

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