Madsack: Hannah Suppa wird Chefredakteurin der "Märkischen Allgemeinen" - Thoralf Cleven wechselt zum RND

28.03.2017
 

Bei der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" (Madsack) gibt es einen Chefredakteurswechsel. Hannah Suppa folgt auf Thoralf Cleven. Suppa ist aktuell stellvertretende Chefredakteurin der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (ebenfalls Madsack).

Hannah Suppa (33) wird zum 1. Juli 2017 nach Potsdam wechseln. Thoralf Cleven (50) wird nach fünf Jahren als Chefredakteur und Redaktionsmanager der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" künftig wieder als Reporter arbeiten: Er wechselt zum 1. Juli 2017 ins Hauptstadtbüro des RedaktionsNetzwerks Deutschland (Madsack) und wird Chefkorrespondent für Berlin.

Thomas Düffert, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Madsack Mediengruppe, bezeichnet Hannah Suppa als eine Journalistin mit tiefem Verständnis für den regionalen Markt, die mit hoher digitaler Kompetenz überzeuge. "Ich freue mich sehr, dass wir die Chefredaktion von Brandenburgs reichweitenstärkster Regionalzeitung mit einer starken Führungspersönlichkeit aus dem eigenen Haus besetzen können", betont Düffert. Gleichzeitig bedankt er sich herzlich bei Thoralf Cleven, der in den vergangenen fünf Jahren viel für die MAZ geleistet habe. Düffert: "[Cleven] hat die Zeitung inhaltlich und technisch umfassend modernisiert und mit der Einführung einer neuen Regionalstruktur auch lokal tiefer verankert. Nun möchte er sich stärker aufs Schreiben konzentrieren. Ich freue mich sehr, dass er uns künftig an einer wichtigen Stelle im RND-Hauptstadtbüro unterstützen wird."

Hintergrund: Hannah Suppa hat nach Ihrem Studium der Deutschen Philologie, Politikwissenschaft und Zivilrecht in Münster 2008 bei der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (HAZ) - volontiert. Nach Redakteursstationen als Reporterin und Blattmacherin im Lokalen sowie am Digital-Desk leitete sie ab 2012 den gesamten Digitalbereich im "HAZ"-Newsroom. Im April 2014 übernahm sie das neu geschaffene Amt einer Stellvertreterin von "HAZ"-Chefredakteur Hendrik Brandt. Parallel absolvierte sie an der Hamburg Media School einen Master-Studiengang, der sich mit den neuen Fragestellungen im Digitalen Journalismus beschäftigt. In ihrer Master-Arbeit betrachtete die 33-Jährige das Thema: "Medien im Rechtfertigungsmodus: Die Auswirkungen der Lügenpresse-Debatte auf Regionalzeitungen".

Die "Märkische Allgemeine" hat eine verkaufte (Gesamt-)Auflage von 111.403 Exemplaren (IVW 2016 Jahresdurchschnitt).

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