Überraschung bei "GQ": Chefredakteur Tom Junkersdorf holt Reinhard Haas zurück an Bord

 

Der Neue reaktiviert den Alten: "GQ"-Gründungschefredakteur Reinhard Haas, der nach seinem Abschied von dem Condé Nast-Männermagazin zwischenzeitlich sogar eine noble Almhütte am Schliersee betrieb, seit einiger Zeit aber wieder fest im Medien-Business steckt, kehrt als fester Kolumnist zurück. Der neue Chefredakteur Tom Junkersdorf holt gleich einen ganzen Schwung freier Autoren und Edelfedern ins Team.

Wie aus dem Münchner Verlag zu hören ist, wird Reinhard Haas in seiner "Bucket List" außergewöhnliche Orte und Ereignisse vorstellen, die ein Mann einmal in seinem Leben (vor dem berühmten "Kick the Bucket"-Moment eben) kennengelernt haben sollte. Erstes Beispiel auf der Haas-Liste ist für die "GQ"-Juniausgabe, die am 11. Mai erscheint, die Beschreibung seiner Teilnahme an der "Mille Miglia"-Rallye in Italien. 

Mit dem Listen-Thema kennt sich Reinhard Haas bestens aus. Mit seiner Agentur Styleinvestor brachte er bereits vor einigen Jahren eine "Must's for Men"-App auf den Markt. Den Verlag kennt Haas natürlich ebenfalls wie seine Westentasche: Unter seiner Führung entstand 1997 die erste deutschsprachige "GQ"-Ausgabe. Chefredakteur des Magazins war er bis 2006.

Zusätzlich zu seinem Vor-Vorgänger Haas holt Tom Junkersdorf, der bekanntlich zum Jahreswechsel von Bauer zu "GQ" kam und dort José Redondo-Vega ablöste, weitere Edelfedern an Bord. So erhält nach kress.de-Informationen Alexander Stilcken, der unter anderem für die "Welt am Sonntag" schreibt, eine Kolumne. "Stil mit Stilcken" soll sich naheliegenderweise mit Luxusthemen beschäftigen. Außerdem soll er bei Sonderheften wie dem Supplement "GQ Luxury" als Redaktionsleiter zum Einsatz kommen. 

Regelmäßig mit Kolumnen betraut sind auch Peter Praschl als Autor zu Food-Themen, die Bloggerin Mimi Erhard mit Sex-Inhalten, Beauty Director Constantin Herrmann mit Care-Themen sowie Fashion Director Tobias Frericks und Style Editor Marco Rechenburg mit Modischem. Zum weiteren Autorennetzwerk zählen Sven Michaelsen, der unter anderem für das "SZ Magazin" schreibt, der Sportjournalist Jan Mendelin und die Kunstagentin Jenny Falckenberg.

Außerdem hat Junkersdorf eine weitere Überraschung für Film- und Serien-Freaks eingetütet: Erfolgsproduzent Nico Hofmann zieht in der Juni-Ausgabe von "GQ" Parallelen zwischen dem Netflix-Erfolg "House of Cards" und dem realen Wüten von Donald Trump.

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Gordon Detels

10.05.2017
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