Barack Obama zu Gast bei Mathias Döpfner: Zum Abendessen mit transatlantischen Freunden

 

Barack Obama, 44. Präsident der USA, ist in Berlin. Zeitungsverleger-Präsident Mathias Döpfner hat den amerikanischen Gast am Mittwochabend im Journalisten-Club bewirtet. Wer noch dabei war und wer fehlte.

Barack Obama diskutiert am Donnerstag beim Kirchentag gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf einer Bühne am Brandenburger Tor über das Thema "Engagiert Demokratie gestalten".

Mit Mathias Döpfner hat Obama einen der wohl engagiertesten Transatlantiker Deutschlands getroffen: "Wir zeigen unsere Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika", heißt es schließlich in den Unternehmensgrundsätzen von Axel Springer, die für alle der mehr als 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit gelten.

Das heißt aber nicht, dass Springers Vorstandsvorsitzender Döpfner nicht auch kritisch seine Stimme erhebt, wenn er in den USA Entwicklungen beobachtet, die zu kritisieren sind. Noch vor wenigen Tagen bezeichnete Döpfner in einem viel beachteten Essay in der "Welt am Sonntag" den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump als "Gefahr für die Demokratie": "Jeder, dem Amerika am Herzen liegt, muss in Trump mittlerweile einen Gegner der Werte sehen, für die die Weltleitmacht der Demokratie immer gestanden hat." In jeder Zeile wird deutlich, für was für einen Fehler Döpfner Donald Trump an der Spitze der USA hält.

Am Abendessen im Journalisten-Club in der Axel-Springer-Straße in Berlin, zu dem Döpfner gemeinsam mit der Obama-Stiftung eingeladen hatten, nahmen unter anderem Hans-Christian Boos (Arago), Ralph Dommermuth (United Internet), Jürgen Großmann (Georgsmarienhütte Holding), Klaus Hommels (Hommels Holding), Karlheinz Kögel (Media Control), Arend und Brigitte Oetker (Oetker Holding), Ulf Poschardt (WeltN24), Julian Reichelt ("Bild", Vorsitzender der Chefredakteure) sowie Regine Sixt (Sixt) teil.

Es fehlten dagegen unter anderem Verlegerin Friede Springer, "Bild-am-Sonntag"-Chefredakteurin Marion Horn oder "Bild"-Print-Chefredakteurin Tanit Koch.

Am Donnerstagabend wird Barack Obama mit dem Deutschen Medienpreis in Baden-Baden ausgezeichnet. Die Laudatio hält Alt-Bundespräsident Joachim Gauck. Bisherige Preisträger des Deutschen Medienpreises sind unter anderem der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl, Bundeskanzlerin Angela Merkel, die früheren Tennisspieler Stefanie Graf und Andre Agassi, oder der US-Schauspieler George Clooney.

Preisstifter ist Karlheinz Kögel von Media Control. Über die Preisträger entscheiden Chefredakteure der auflagenstärksten Tageszeitungen, Magazine und Illustrierten. Für den Preis hat Karlheinz Kögel einen Beraterkreis von Chefredakteuren berufen. Der kleinen Runde steht Stefan Aust, Herausgeber von "WeltN24", vor.

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