Nach 17 Jahren in Berlin: Stephan Mayer wechselt als erster trimedialer Chefreporter des BR nach München

 

Auf zu neuen Ufern: 17 Jahre lang war Stephan Mayer für den Bayerischen Rundfunk Berlin-Korrespondent, 2000 übernahm er die Leitung des neu geschaffenen Fernsehstudios in Berlin. Nun wechselt er als erster trimedialer Chefreporter nach München. Ab 1. Juni wird er auch die Parlamentsberichterstattung des BR koordinieren und aus München, Berlin sowie Brüssel und Straßburg berichten.

Dabei kommt er im Sender, der von BR-Intendant Ulrich Wilhelm geführt und trimedial neu ausgerichtet wurde, gleichermaßen für Fernsehen, Hörfunk und die Online-Berichterstattung zum Einsatz. Im Fokus stehen für ihn künftig überregionale Veranstaltungen wie Gipfeltreffen, Parteitage und Sonderkonferenzen.

Außerdem koordiniert er die Arbeit rund um den Bayerischen Landtag, den Bundestag und das Europaparlament und soll dabei darauf achten, den Zuhörern, Zuschauern und Online-Nutzern noch mehr Orientierung über die politischen Zusammenhänge sowie die Tragweite von Parlamentsentscheidungen auf den unterschiedlichen politischen Ebenen zu liefern.

Der Chefreporter ist beim neu geschaffenen Programmbereich "Aktuelles" angesiedelt, der beim BR von Chefredakteur Christian Nitsche geleitet wird. 

Hintergrund: Stephan Mayer wurde am 5. Juli 1961 in Mindelheim geborgen. Schon während seiner Schulzeit schriebe er erste Artikel für die "Mindelheimer Zeitung". Dann studierte er Bayerische Geschichte, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft und knüpfte während des Studiums Kontakte zur Schwabenredaktion im Hörfunk, später zur Bayernredaktion. 1986 kam Mayer über eine Hospitanz zum BR und blieb ihm bis heute treu.

Von 1989 bis 2000 baute er die Bonner Fernsehredaktion des Senders aus und berichtete von dort unter anderem über die politische Umsetzung der deutschen Einheit und die Einführung des Euro. Im Jahr 2000 übernahm er seinen Leitungsposten in Berlin.

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