Ehemals Leiter des Wissenschaftsressorts der "Stuttgarter Zeitung": Alexander Mäder und "bild der wissenschaft" gehen getrennte Wege

06.06.2017
 

Der Chefredakteur Alexander Mäder (44) hat zum 31. Mai 2017 "bild der wissenschaft" (Konradin Mediengruppe) verlassen. Mäder war am 1. Juli 2016 in die Redaktion eingetreten und hatte drei Monate später die Leitung übernommen.

Nach der "einvernehmlichen Trennung" will sich Alexander Mäder "stärker digitalen Formaten im Wissenschaftsjournalismus widmen".

Mäder hatte im vergangenen Jahr bei "bild der wissenschaft" Wolfgang Hess abgelöst. Mäder studierte Philosophie, Psychologie und Physik in Heidelberg. In Bielefeld promovierte er über ein Thema aus dem Bereich der Wissenschaftsforschung. Anschließend arbeitete er für die "Berliner Zeitung". Zwischen 2009 und 2011 war er Vorsitzender der Wissenschaftspressekonferenz. Vor seinem Wechsel zu Konradin war Mäder Leiter des Wissenschaftsressorts der "Stuttgarter Zeitung".

Der für den Bereich Wissen zuständige Verlagsleiter Kosta Poulios dankt Alexander Mäder für die erfolgreiche Arbeit und begonnene Modernisierung des traditionsreichen Magazins und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Wer Mäder nachfolgt, will Poulios in Kürze bekannt geben.

Hintergrund: Das Monatsmagazin "bild der wissenschaft" erscheint bei der Konradin Mediengruppe und hat aktuell eine Verkaufsauflage von 74.200 Exemplaren, darunter 54.700 Abonnenten.

Konradin gehört mit rund 600 Mitarbeitern zu den größten Fachinformationsanbietern im deutschsprachigen Raum - mit insgesamt rund 50 Fachmedien, Wissensmagazinen, Online-Portalen und Veranstaltungsreihen. Gegründet wurde das Unternehmen 1929 von Robert Kohlhammer. Den Vorsitz der Geschäftsführung der Konradin Mediengruppe mit Hauptsitz in Leinfelden-Echterdingen hat Peter Dilger.

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