Die populärsten "Köpfe" der Woche: Wolf Schneider, Kirsten Reineke, Lisa Guggenmos, Lorenz Matzat, Jennifer Yohannes und Hans-Wilhelm Saure

 

Über 34.000 Menschen aus den Branchen Print, TV, Digital, Werbung & PR finden Sie in unserer "Köpfe"-Datenbank. Einige der Profile konnten wir in der vergangenen Woche mit aktuellen kress.de-Meldungen verknüpfen. Dabei waren die Seiten von Wolf Schneider, Kirsten Reineke, Lisa Guggenmos, Lorenz Matzat, Jennifer Yohannes und Hans-Wilhelm Saure gern gesehen.

Bundesverdienstkreuzträger Wolf Schneider feierte vor wenigen Tagen seinen 92. Geburtstag. Der ehemalige Verlagsleiter des "Stern" und Chefredakteur der "Welt" hat die Entwicklung des "Spiegel", der in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen zelebriert, von Beginn an miterlebt – und war selten ein Freund von Rudolf Augsteins Magazin. "Nicht Journalist wollte er sein. Politik wollte er machen, und das schaffte er, ganz ohne Mandat", schreibt Schneider in seinen Memoiren. kress.de-Autor Paul-Josef Raue hat seinen Lehrer interviewt – über den "Spiegel", seine Zeit beim "Stern", die Marotten deutscher Blattmacher und die Verhunzung der Sprache in heutigen Medien. Lesen können Sie das Interview hier.

Kirsten Reineke macht sich selbstständig. Die stellvertretende Chefredakteurin der "Grazia" verlässt das Magazin nach kress.de-Informationen "in aller Freundschaft". Die 34-Jährige will als freie Autorin für verschiedene Medien arbeiten und ihre Exklusiv-Geschichten anbieten. Vor zwei Jahren kam Reineke zur "Grazia", zuvor war sie als Ressortleiterin für die "Gala" tätig. Ihre Exklusiv-Interviews wurden in den vergangenen Jahren fleißig von "Bild" und der Konkurrenz zitiert.

RCKT bekommt Verstärkung: die Berliner Digital-Agentur verstärkt sich mit Lisa Guggenmos, die die neu geschaffene Position des Director Consultancy bekleiden wird. Sie wird das rund 20-köpfige Beraterteam leiten und dabei sowohl für inhaltliche Ausrichtung der Projekte, als auch für Budget- und Personalfragen zuständig sein. Außerdem soll sie den Projektverlauf zwischen den Beratern und Experten-Teams bei der Agentur koordinieren.

"Automatisier' Dich, Lokaljournalismus!" – mit diesem Aufruf sorgte Datenjournalist Lorenz Matzat in dieser Woche für Aufsehen. Der Gründer von Lokaler.de sieht in der Automatisierung hyperlokaler Nachrichten heutzutage "überhaupt kein Problem mehr". Aus Daten, die bereits vorhanden seien, könne man ein hyperlokales Angebot schaffen, das direkt auf das Bedürfnis des einzelnen Nutzers zugeschnitten ist. Es sei nur schwer verständlich, warum Lokalzeitungen immer noch nicht Produkte dieser Art anbieten würden, sagt Matzat. Die Technik und Infrastruktur seien lange vorhanden.

"Männersache" legte einen Raketenstart hin. Teamchefin Jennifer Yohannes erklärt im kress.de-Gespräch, wieso das General Interest-Portal für Millennial-Männer, das im September 2016 an den Start ging, so gut funktioniert. 1,41 Millionen Unique User sprechen für sich. Ein Grund für den Erfolg sieht Yohannes in den Sozialen Netzwerken: "Wir unterscheiden zwischen schnell konsumierbarem, teilbarem Social-Media-Content und Brand-Content, der aufwendiger produziert und langlebiger ist." Finanziert wird "Männersache" größtenteils durch Native Advertising, das von einem eigenen Team erstellt wird.

Immer wieder pochen Journalisten bei ihren Recherchen auf das Informationsfreiheitsgesetz. Einige Behörden blocken dennoch. "Bild"-Chefreporter Hans-Wilhelm Saure äußert sich im kress.de-Interview zu den Problemen bei investigativen Recherchen, einer anstehenden Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht und einem andauernden Rechtsstreit. Der 48-Jährige klagt seit 2011 durch mehrere Instanzen gegen das Landwirtschaftsministerium, das Daten zu ehemaligen Mitarbeitern mit NS-Vergangenheit unter Verschluss halten will.

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