Neuer Chefredakteur für "Landeszeitung für die Lüneburger Heide": Marc Rath folgt Christoph Steiner

 

Die "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" bekommt nach kress-Infos einen neuen Chefredakteur. Marc Rath, 2017 von der Jury vom "Medium Magazin" als "Journalist des Jahres" in der Kategorie Reporter regional ausgezeichnet, tritt in die Fußstapfen von Christoph Steiner.

Marc Rath, derzeit als Koordinator Lokales Mitglied der Chefredaktion bei der "Volksstimme" in Magdeburg, übernimmt die "LZ"-Chefredaktion offiziell zum 1. Januar 2018, bestätigte der Verlag auf kress.de-Nachfrage: "Marc Rath ist im wahrsten Sinne ein ausgezeichneter Journalist, der in seiner Laufbahn mehrfach kreativ, kompetent und beharrlich neue Entwicklungen vorangetrieben hat. Wir freuen uns, mit Marc Rath an der Redaktionsspitze die Zukunft der Landeszeitung erfolgreich zu gestalten", erklärt Christian von Stern im Namen der Herausgeber Wolf Christian Bergmann, Jens Wiesemann und Thomas von Stern. Neben Rath bleibt Hans-Herbert Jenckel als Geschäftsführender Redakteur Mitglied der Chefredaktion.

Rath, 51 Jahre alt, war vor seinem Wechsel nach Magdeburg unter anderem Redaktionsleiter des "Ruppiner Anzeigers" in Neuruppin und Chefredakteur der "Allgemeinen Zeitung für die Lüneburger Heide" und der "Altmark-Zeitung". Der gebürtige Solinger ist Absolvent der Kölner Journalistenschule und hat eine Ausbildung zum Verlagskaufmann absolviert, bevor er ab 1991 als Lokalredakteur bei der "Braunschweiger Zeitung" und der "Haldensleber Volksstimme" tätig war. Für seine Recherchen, die zur Aufdeckung der Briefwahlfälschung bei der Kommunalwahl 2014 in Stendal geführt haben, erhielt er 2015 den Wächterpreis der deutschen Tagespresse. Rath hat auch schon auf der anderen Seite des Schreibtischs gearbeitet, er war Pressesprecher bei den Ministerium für Umwelt und Raumordnung sowie Wirtschaft und Technologie in Sachsen-Anhalt und beim Verband Forschender Arzneimittelhersteller in Berlin.

Christoph Steiner (geb. Oberbayer) ist einer der dienstältesten Tageszeitungs-Chefredakteure im Land. "Er hat über eine ganze Generation die Landeszeitung erfolgreich geführt und sie geprägt", danken ihm die Verleger. Steiner gehört seit seit mehr als 40 Jahren der "LZ"-Redaktion an, davon 26 Jahre als Chefredakteur. Als "Abschiedsgeschenk" seiner Redaktion kann man den Gewinn des Deutschen Lokaljournalistenpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung bezeichnen, der im Herbst in Lüneburg verliehen wird. Das Blatt wird für das crossmediale Projekt "Aufwachsen als Flüchtlingskind" mit dem 1. Preis ausgezeichnet, das unter der Federführung der beiden Redakteurinnen Katja Grundmann und Anna Sprockhoff entstanden ist.

Hintergrund "Landeszeitung für die Lüneburger Heide"

Herausgeber der "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" (Auflage laut IVW 1/2017: 29.415 Exemplare) sind Wolf Christian Bergmann, Thomas von Stern und Jens Wiesemann; die Geschäfte führen Jens Wiesemann, Christian von Stern und Wolf Christian Bergmann. Chefredakteur ist Christoph Steiner, als Geschäftsführender Redakteur Mitglied der Chefredaktion ist Hans-Herbert Jenckel, der auch die Ressorts Chef vom Dienst, Lokales Stadt/Land, Sport und Online führt. Politik und Nachrichten verantwortet Werner Kolbe, Politischer Autor ist Joachim Zießler; Stellvertreter Landkreis ist Malte Lühr, Chefreporter Carlo Eggeling, das Kulturressort verantwortet Hans-Martin Koch. Anzeigenleiter ist Thomas Grupe, die Zeitungszustellung führt Philipp Langer. Die Zeitung wird in der von Stern'schen Druckerei hergestellt, der ältesten noch in Familienbesitz befindlichen Druckerei der Welt (gegründet 1614).

Die "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" ist Mitgesellschafterin des Niedersächsischen Zeitungsverlages Lüneburg. Im "Niedersächsischen Tageblatt" kooperieren "Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide", "Altmark Zeitung", "Böhme-Zeitung" (Soltau), "Elbe-Jeetzel-Zeitung" (Lüchow), "Isenhagener Kreisblatt", "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" und "Winsener Anzeiger" im Bereich Anzeigen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Ende des Lizenzzwangs 1949 hatten die Titel mit der Lizenzpresse und mit einem noch gering ausgeprägten Anzeigen- und Lesermarkt zu kämpfen. Am 17. September 1952 einigten sich die Verlage in Uelzen auf einen gemeinsamen Anzeigenverbund und eine in Lüneburg ansässige Mantelredaktion. Heute versteht sich der Niedersächsische Zeitungsverlag vor allem als gemeinsamer Anzeigenvermarkter für die Zeitungen der Lüneburger Heide. Geschäftsführer vom Niedersächsischen Zeitungsverlag sind Christian von Stern, Dr. Martin Mundschenk, Tobias Ravens, Dr. Hanno Saade und Daniel Schöningh, Anzeigenleiterin ist Heike Köhn. Während die "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" auch weiterhin die unabhängigen Zeitungen "Elbe-Jeetzel-Zeitung", "Böhme-Zeitung" und "Winsener Anzeiger" mit überregionalen Seiten beliefert, bekommen die Ippen-Titel "Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide", "Altmark Zeitung" sowie "Isenhagener Kreisblatt" ihre Mantelseiten seit einiger Zeit von ihrem Schwesterblatt "Kreiszeitung" in Syke.

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