ZDF baut bei den Studioleitungen um: Warken, Hilpert und Merseburger wechseln zu neuen Landesstudios

 

Große Rochade bei wichtigen ZDF-Landesstudios und Auslandsstudios: Wie jetzt schon bekannt wurde, wird es zum Start ins Jahr 2018 neue Verantwortungen bei den ZDF-Niederlassungen in Berlin, Brandenburg und Wien geben. So tritt unter anderem Stephan Merseburger, bislang Auslandsstudioleiter in Wien, zum 1. Januar seine neuen Aufgaben beim ZDF-Landesstudio in Berlin an.

Merseburger war seit September 2011 Studioleiter in der österreichischen Hauptstadt, zuvor war er acht Jahre lang als Korrespondent für das ZDF-Studio in Paris tätig. 1992 begann er beim Mainzer Sender als Reporter und Redakteur des "ZDF-Morgenmagazins" in Berlin. Dessen Frühausgabe moderierte er zudem in den Jahren 1997 und 1998. In die deutsche Hauptstadt zieht es ihn zum neuen Jahr - als Nachfolgerin von Bettina Warken.

Warken leitet seit Januar 2009 das ZDF-Landesstudio in Berlin. Sie wird zum neuen Jahr die Leitung des ZDF-Landesstudios in Brandenburg übernehmen. Vor ihrer Tätigkeit in Berlin war sie sieben Jahre lang Leiterin der "heute"-Redaktion. Die gebürtige Krefelderin war vor ihrem Wechsel zum ZDF im Jahr 1997 stellvertretende Chefredakteurin und Nachrichtenchefin von Sat.1.

Sie löst zum 1. Januar 2018 Britta Hilpert, bislang ZDF-Leiterin des Landesstudios Brandenburg, ab. Hilpert hat ihre Funktion in Potsdam bereits seit Januar 2009 inne. Die erfahrene Korrespondentin, die seit 1993 in ZDF-Diensten steht und vier Jahre lang aus Brüssel berichtete sowie zuvor zwei Jahre ZDF-Landesstudiochefin im Saarland war, wird zum Jahreswechsel als Nachfolgerin von Stephan Merseburger Leiterin des ZDF-Auslandsstudios in Wien. So schließt sich der Kreis.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey freut sich, dass er durch den Korrespondentenwechsel allen drei künftigen Amtsinhabern "einen frischen Blick auf die jeweiligen Berichtsgebiete" ermöglichen kann.

Hintergrund: ZDF-Intendant ist Thomas Bellut, Chefredakteur in Mainz ist Peter Frey. Die Programmdirektion liegt bei Norbert Himmler.

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