Kai Diekmann fordert: Flughafen Frankfurt soll in Helmut-Kohl-Flughafen umbenannt werden

 

Sie waren echte Freunde, und die Traurigkeit, die Kai Diekmann seit dem Tod des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl erfasst hat, ist bewegend. Diekmann war es, der am Wochenende nicht von der Seite von Witwe Maike Kohl-Richter wich, Diekmann war es auch, der persönlich die Haustür öffnete, damit Walter Kohl seinem Vater die letzte Ehre erweisen konnte.

Kai Diekmann hat einen echten Freund verloren, aus einst jugendlicher Schwärmerei erwuchs Freundschaft, eine Freundschaft auf Augenhöhe, die Diekmann zu Beginn und auch heute noch nur schwer fassen kann. "Auf jeden Fall fiel es mir noch im Jahr 2006 wahnsinnig schwer, das angebotene 'Du' anzunehmen - mein Respekt vor der einzigartigen Lebensleistung dieses Mannes hat mich nie verlassen", notiert Diekmann am Samstag in seinem lesenswerten Stück "Mein Freund Helmut Kohl" auf Seite 9 der "Bild"-Zeitung.

Wie schnell sich das Nachrichtengeschäft dreht, beweist die "Bild"-Zeitung, die schon am Wochenende darüber sinnierte, wer den ersten Helmut-Kohl-Platz in der Republik kriegt.

Kai Diekmann denkt da aber schon längst weiter: "F-J-Strauß-Flughafen in München. Willy-Brandt-Flughafen in Berlin. Helmut-Schmidt-Flughafen in Hamburg. Helmut-#Kohl-Flughafen in Frankfurt!", schreibt Diekmann auf Twitter und macht damit deutlich, wie aus seiner Sicht Helmut Kohl auf jeden Fall geehrt werden sollte - als Namensgeber für Deutschlands größten Flughafen.

Ein weiterer Flughafen trägt den Zusatz eines großen deutschen Politikers - der Flughafen Köln/Bonn trägt den Zusatz Konrad Adenauer, dem ersten Kanzler Deutschlands.

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