Die populärsten "Köpfe" der Woche: Konstantin Korosides, Christian Hanke, Christoph Pepper, Robin Seckler, Jasmin Fischer, Hubertus Primus und Christian Preiser

 

Interessante neue "Köpfe" kamen in der vergangenen Woche in der gleichnamigen Datenbank dazu - über 34.000 Profile von Menschen aus den Branchen Print, TV, Digital, Werbung & PR befinden sich dort bereits. Einige "Köpfe" konnten wir mit aktuellen kress.de-Meldungen verknüpfen. Am häufigsten besucht wurden die Profile von Konstantin Korosides, Christian Hanke, Christoph Pepper, Robin Seckler, Jasmin Fischer, Hubertus Primus und Christian Preiser in der Übersicht und in einer Bildergalerie

Vor einem Jahr starb Unister-Gründer Thomas Wagner bei einem Flugzeugabsturz, nachdem er kurz zuvor bei einem Kreditgeschäft betrogen worden war. Konstantin Korosides, lange Zeit Konzernsprecher und Freund von Wagner, spricht im kress.de-Interview über die Umstände und erklärt, wieso er nicht an einen Unfall glaubt. "Für mich stinkt das bis zum Himmel. Wir haben es hier nicht mit Kleinkriminellen, sondern mit der Organisierten Kriminalität in Italien zu tun", sagt Korosides.

In der aktuellen Ausgabe von "kress pro" werden Digitaldienstleister auf den Medienmarkt untersucht. In einem Ranking der Full-Service-Agenturen zeigt sich: die Kleinen sind auf dem Vormarsch. Gleich drei Agenturen in den Top 6 sind mit weniger als 20 Mitarbeitern groß im Geschäft. Große Unternehmen auf den Spitzenpositionen sind unter anderem "Edenspiekermann" mit Creative Director Christian Hanke auf Platz 4 oder "Neofonie" um Geschäftsführer Thomas Kitlitschko auf Rang 2.

Wer wird neuer Chefredakteur beim "Mindener Tageblatt"? Christoph Pepper, aktuell Chefredakteur, sucht persönlich nach seinem Nachfolger. Er steht vor einem langsamen Abschied. "Nach über 25 Jahren ist es einfach an der Zeit", sagt Pepper. Er wünscht sich neue Impulse für sein Team - sein Nachfolger sollte Leidenschaft für den Lokaljournalismus mitbringen, sich für die digitale Evolution des Berufs begeistern und eine klare Perspektive für die damit verbundenen Herausforderungen haben. Spätestens zum 1. April 2018 möchte Pepper den Posten abgeben. Dem Haus bleibt dann aber weiterhin als Herausgeber erhalten.

Die Anforderungen an Content-Management-Systeme werden immer komplexer. Viele Publisher bauen daher bestehende Systeme für ihre Zwecke um. "Ein CMS muss man an die eigenen Bedürfnisse anpassen", meint Robin Seckler, Geschäftsführer Digital Products bei Sport1 und Plazamedia. "Wir haben unser ursprüngliches CMS quasi filetiert und den Workflow optimiert, weil es für unsere Bedürfnisse nicht schnell genug und nicht integriert genug war - gerade im Bereich Video und Mobile. Ein CMS ist längst kein monolithisches Gebilde mehr, das man so nehmen muss, wie es ist", erklärt Seckler.

Langjährige "WAZ"-Journalistin wechselt zu thyssenkrupp: Jasmin Fischer wird Leiterin der Media Relations bei thyssenkrupp Elevator in Essen. In dieser Funktion plant und steuert die 41-Jährige die globale Pressearbeit für Aufzugtechnologie und wird direkt an Kommunikationsleiter Luis Ramos berichten. Die eigentliche Vollblut-Journalistin bringt nicht nur langjährige und umfangreiche Erfahrungen als Redakteurin und Print-Journalistin mit, sondern gilt auch als erfahren in den Bereichen des interkulturellen Managements und der internationalen Berichterstattung.

Stiftung Warentest befindet sich im Wandel: durch eine Kapitalaufstockung will sich das Unternehmen komplett von staatlicher Unterstützung abkoppeln. Alleinvorstand Hubertus Primus sprach mit kress.de über die Einzigartigkeit der Stiftung Warentest, neue Erlösquellen und den Zeitschriftenmarkt, in dem sich mit "Test" und "Finanztest" gleich zwei Printerzeugnisse auf dem Markt halten. "Wir haben das Glück gehabt, dass die Politik sich nie bei uns eingemischt hat. Trotzdem ist es besser, wenn man völlig autark ist", sagt Primus im Hinblick auf die komplette Eigenfinanzierung.

Christian Preiser, Chefredakteur von "Markt und Mittelstand", glaubt an das Printgeschäft und will gerade deshalb digital aufrüsten. Die Anzeigenerlöse sind im vergangenen Jahr um zwölf Prozent gestiegen, kein anderer deutscher Wirtschaftstitel kann da mithalten. "Markt und Mittelstand" verfolgt damit ein traditionelles, oft tot gesagtes Geschäftsmodell - mehr als 90 Prozent der Einnahmen entstehen aus Anzeigenerlösen. "Wir gehen auch digital in die Offensive", sagt Preiser. Zwei der sechs Redakteure kümmern sich jetzt bereits überwiegend um Online und Social Media. "Wir wollen den Spagat schaffen: mehr Digital machen, um dadurch Print zu stärken."

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