Nach kurzer Flugzeit: Christof Baron checkt bei Pilot Frankfurt schon wieder aus

 

Einen Flugzeugführer weniger hat bald schon die Pilot-Mediaagenturgruppe: Christof Baron, bislang geschäftsführender Gesellschafter von Pilot Frankfurt, räumt seinen Sessel. Er verlässt die Agenturgruppe zum 31. Juli - "im besten Einvernehmen", wie es heißt. Besonders lange war er nicht an Bord.

Christof Baron, der zuvor 27 Jahre für den Werberiesen WPP gearbeitet hatte, war erst zum 1. Oktober 2016 zur Pilot-Gruppe gewechselt und sollte dort nach Wünschen von Pilot-Geschäftsführer Jens-Uwe Steffens eine neue Agentur aufbauen. Dafür brachte er erstklassige Erfahrungen und ein enges Netzwerk mit: Baron stand lange an der Spitze der GroupM-Agentur Mindshare. Das erwünschte Experiment ist offensichtlich nicht aufgegangen.

Nun will er sich angeblich "neuen, internationalen Herausforderungen" stellen, wie es bei Pilot heißt. Er wird neuer globaler Media-Chef bei Sanofi. Etwas nebulös heißt es weiter, dass neben einer neuen beruflichen Option auch "die unterschiedlichen kulturellen Prägungen" mit ein Grund für Barons überraschend frühen Ausstieg gewesen sein könnten. 

"Die gemeinsame Zeit war kurz, aber fachlich sehr intensiv", sagt Jens-Uwe Steffens zu dem prominenten Abgang. "Christof Baron hat mit seiner Expertise und seinem herausragendem Knowhow die gesamte Agenturgruppe bereichert."

Hintergrund: Pilot startete 1999 als Mediaagentur für klassische und digitale Medien. Mittlerweile arbeiten in der Gruppe über 380 Experten unterschiedlicher Spezialgebiete an den Standorten Hamburg, Münche, Berlin, Stuttgart und Frankfurt für Kunden wie Bauer Joghurt, Boehringer Ingelheim, DasErste, Duravit, EnBW, Henkell & Co. Gruppe, Meggle, Melittta, Otto, Procter & Gamble, Reemtsma und die Volkswagen Bank.

Ihre Kommentare
Kopf
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Inhalt konnte nicht geladen werden.