BR tauscht Auslandsvertreter aus: Michael Schramm wird Chefkorrespondent Fernsehen in Rom

 

Das Korrespondenten-Karussell dreht sich wieder: Ab sofort berichtet der BR-Journalist Michael Schramm als Chefkorrespondent Fernsehen aus dem ARD-Studio Rom. Gemeinsam mit der zweiten Korrespondentin Ellen Trapp, ebenfalls entsandt vom BR, wird er für die ARD-Sender Italien, den Vatikan, Malta und Griechenland thematisch abdecken. Zusätzlich gibt es Veränderungen in Istanbul, Tel Aviv, Südosteuropa und Washington.

Michael Schramm steht bereits seit 1982 in BR-Diensten - unter anderem als Filmautor und Redakteur. Bis Juli 2017 war er Leiter des Fernsehstudios Istanbul und hat dort zuletzt stark die Veränderungen im Land und die Verschlechterungen der deutsch-türkischen Beziehungen thematisiert.

Kommissarisch folgt ihm in Istanbul Oliver Mayer-Rüth nach, der bislang zweiter Korrespondent vor Ort war. Er wird ab 1. September von Katharina Willinger unterstützt, die beim BR ein trimediales Volontariat absolviert hatte und zuletzt als freie Journalisten für Hörfunk und Fernsehen aus der Türkei berichtete.

Mit Wirkung zum 1. August wechselt auch das Hörfunk-Team im ARD-Studio Tel Aviv: Tim Aßmann wird dort neuer Chefkorrespondent Hörfunk - mit Blick auf Israel und die palästinensischen Gebiete. Er kommt aus der Politikredaktion des BR und kennt sich wegen zahlreicher Vertretungsdienste bereits gut im Nahen Osten aus. Zweiter Korrespondent wird Benjamin Hammer, der bisher für die Wirtschaftsredaktion beim Deutschlandfunk in Köln arbeitete.

Veränderungen gibt es auch im ARD-Studio Südosteuropa: Dorthin werden ab 1. September zwei der drei Hörfunk-Korrespondenten neu geschickt. Als Chefkorrespondent Hörfunk wechselt Clemens Verenkotte von München nach Wien. Der erfahrene Radio-Mann war auch schon auf den Außenstellen in Tel Aviv und Washington sowie zuvor in Bonn und Berlin im Einsatz.

Verenkotte erhält Unterstützung durch Srdjan Govedarica, der künftig ebenfalls aus Österreich und vom Balkan berichten wird. Er hat ein Programmvolontariat beim WDR absolviert. Als ehemaliger bosnischer Kriegsflüchtling kennt er sich mit den Themen der Region gut aus. Neben Österreich haben die Korrespondenten vom Studio Wien aus die Länder Albanien, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Mazedonien und Kosovo im Visier.

Schließlich erhält auch das ARD-Studio Washington ab 1. September vom BR einen neuen Hörfunk-Korrespondenten. Torsten Teichmann, bisher Chefkorrespondent in Tel Aviv, stößt zu dem dann sechsköpfigen Team, dessen journalistische Führung beim NDR liegt.

Hintergrund: Der Bayerische Rundfunk hat bei insgesamt sechs ARD-Auslandsstudios die Federführung - in Rom, Tel Aviv, Wien, Istanbul (Fernsehen), Teheran (Fernsehen) und Buenos Aires (Hörfunk). BR-Intendant ist Ulrich Wilhelm.

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