"Wir fragen unsere kressköpfe": Warum Kurt Stukenberg das "Greenpeace Magazin" auf den Kopf gestellt hat

 

Ein aufgeräumter neuer Look, viel Weißraum, tolle Fotos - und vor allem eine monothematische Ausrichtung. Zusammen mit seiner Chefredakteurskollegin Kerstin Leesch hat Kurt Stukenberg dem "Greenpeace Magazin" einen aufwändigen Relaunch verpasst. Im kress.de-Interview erklärt er seine Ziele.

kress.de: Herr Stukenberg, erst mal Gratulation zum radikal überarbeiteten Heft. Ein Relaunch erfordert immer Mut. Wie schwer fiel Ihnen in der Redaktion der Spagat zwischen Bewahren und Verändern?

Kurt Stukenberg: Hätten wir das als Spagat angelegt, wäre das ein schmerzhaftes Kunststück geworden. Wir sind eher beherzt gesprungen und dabei überwog klar die Lust auf das Neue und die Veränderung. Eine Haltung, die ich in unserer Branche für enorm wichtig halte, aber trotz der vielen Möglichkeiten, die diese Zeit bietet, noch immer viel zu selten bei anderen erlebe. Ich wünsche mir, dass die Verlage alle mal ein bisschen radikaler und mutiger werden. Gleichwohl ist aber entscheidend, dass man nach dem Sprung nicht alleine auf der anderen Seite steht. Sondern erstens natürlich die Leser mitnimmt und zweitens die Dinge, die einen ausmachen – das sind bei uns der besondere journalistische Blick auf unsere Kernthemen Umwelt, Energie, Politik, Wirtschaft, Menschenrechte und soziale Bewegungen sowie der hohe Stellenwert von Fotografie, Illustration und Gestaltung. Ich denke, das ist uns ganz gut gelungen.

kress.de: Sehr auffällig ist neben dem frischen Look und der neuen Lumbeck-Bindung die sehr weitreichende monothematische Ausrichtung im Magazin. Worin liegt für Sie der Reiz, derart konzentriert in die Tiefe gehen zu können?

Kurt Stukenberg: Ich würde behaupten, dass das, was wir hier ausprobieren, die Traumkonstellation vieler Journalisten ist: Wirkliche Ruhe für ein Thema. Neben der skandalös schlechten Bezahlung, die in vielen, auch großen Häusern der Leitmedien zur Unkultur geworden ist, nehme ich vor allem die Unzufriedenheit mit der knappen Zeit für Recherchen wahr. Manchmal hängt auch beides miteinander zusammen. Sich einem Thema über mehrere Wochen ganz zu verschreiben ist nicht nur die logische Konsequenz eines zweimonatlichen Erscheinungsrhythmus sondern als Ergänzung zu anderen Titeln im Sinne profunder Berichterstattung auch journalistisch geboten. Außerdem zwingt die Konzeption monothematischer Ausgaben natürlich noch ein Stück mehr dazu, sich besondere Erzähl- und Darstellungsweisen für die vielseitigen Aspekte dieses einen Themas zu überlegen. Das ist ein Druck, der Spaß macht. Außerdem ist unser Anspruch mit unseren Ausgaben die jeweiligen Themenbereiche so detailliert auszuleuchten, das wir nicht nach kurzer Zeit das Gefühl haben, es direkt noch einmal betrachten zu wollen. Ein besonderer Reiz besteht auch darin, einen echten Mehrwert mit so langer Halbwertszeit schaffen, dass der Leser noch nach mehreren Monaten das Gefühl hat, ein aktuelles Heft in den Händen zu halten.

kress.de: Warum erschien es Ihnen bei der ersten neuen Ausgabe sinnvoll, den „Europa“-Teil ausschließlich von einer Autorin – Lena Niethammer – verfassen zu lassen? Man hätte sich ja auch verschiedene Stimmen vorstellen können.

Kurt Stukenberg: Die Europa-Geschichte war in vielerlei Hinsicht schon ein besonders aufwändiges Projekt und Lena Niethammer sowie alle an der Geschichte beteiligten Redakteure, Lektoren, Grafiker und Illustratoren haben wirklich einen fantastischen Job gemacht. Dieser Aufbau wird nun aber keinesfalls die Regel für die kommenden Ausgaben, es ist nur eine der Spielformen, die zeigen, was mit der monothematischen Ausrichtung nun so alles möglich ist. Die Europa-Ausgabe war uns auch aus politischen Gründen ein Herzensanliegen, weshalb wir hier aus dem Vollen schöpfen wollten. Wir haben uns auch ganz bewusst für eine junge Autorin entschieden, weil uns interessierte, was der Blick der 20- bis 30-Jährigen auf diese Union ist, anstatt das allseits bekannte Europanarrativ der Elterngeneration zu wiederholen, die Europa vielfach noch immer aus der Perspektive der Nachkriegszeit betrachten. Sicher hätte man auch 28 Stimmen aus 28 EU-Ländern zu Wort kommen lassen oder zumindest in Nord, Süd, Ost und West unterteilen können. In so einem Aufbau scheint mir aber neben der Vielseitigkeit auch immer die Unterschiedlichkeit und damit letztlich auch das Trennende zwischen den Regionen angelegt zu sein. Wir fanden es gerade spannend, Europa schon im konzeptionellen Ansatz als Einheit zu sehen und diese Einheit nur in Abschnittskapiteln nach Ländern zu unterteilen. Ein Blick, eine Gemeinschaft. Das sprach auch für eine einzelne Autorin.

kress.de: Sie muten Ihren Lesern lange Lesestücke zu. Eine bewusste Gegenposition zum Häppchen-Journalismus?

Kurt Stukenberg: Das klingt mir zu sehr nach Gegensatz. Häppchen-Journalismus ist für mich nichts Negatives. Guter Journalismus hat nichts mit der Textlänge zu tun. Überblicksartige Morning-Briefings, wie wir sie selber beispielsweise auch in unserem Online- und Newsletterformat "Navigator" zum Frühstück präsentieren, kompakt gehaltene Inhalte, die auf einen Smartphone-Screen passen oder die ganze Vielfalt von kurzen und langen Podcasts, die ganz ohne geschriebenes Wort auskommen, haben aus Leserperspektive alle ihre Berechtigung und ihren Wert. Wir konzentrieren uns bei unserem Angebot in Magazinform aber natürlich auf unsere Stärken und die liegen eher in der Langstrecke, die vielleicht nichts für den Weg zur Arbeit, aber für die Muße am Abend ist. Wenn man sich die Arbeit der Kollegen beim großartigen New Yorker oder The Atlantic anschaut, sind wir, was die Textlängen betrifft, sogar noch eher zurückhaltend.

kress.de: Als Sie selbst in die Chefredaktion aufstiegen, war viel von der Notwendigkeit einer Verjüngung zu lesen. Was macht Sie zuversichtlich, dass auch und gerade jüngere Leser sich auch einmal die Zeit nehmen, sich in lange Lesestrecken zu vertiefen?

Kurt Stukenberg: Generationsspezifische Urteile, nach denen Menschen unter 30 keine langen Texte lesen, sich der Informationsbedarf aller jungen Erwachsen bis zum Schulabschluss grundsätzlich auch allein mit Snapchat Discover stillen ließe oder überhaupt alle Jugendlichen irgendwie nicht so ganz ernsthaft an Politik interessiert seien, sind mir zu pauschal. Sicher, Lese- und Konsumgewohnheiten journalistischer Inhalte ändern sich, auch je nach Alter. Aber wer ergänzend zu kurzen Formaten auch einmal sehr tief in ein Thema einsteigen will, braucht natürlich mehr Text, Sendezeit oder Spielminuten. Wenn ich also grundsätzlich Sorge hätte, dass jüngere Menschen sich keine Zeit mehr für ein längeres Stück nehmen, müsste ich der Meinung sein, dass jüngere Leser prinzipiell nur an einem gewissen Informationsgrad interessiert wären. Und diese Meinung teile ich absolut nicht. Im Gegenteil beobachte ich, dass junge Menschen, die von den großen Themen wie dem Klimawandel schon bald sehr viel stärker betroffenen sein werden als die zur Zeit Verantwortlichen, oft ein viel realistischeres Gespür für die Komplexität der Welt haben, als einige ältere, die auch in der politischen Landschaft vermehrt nach einfachen Antworten suchen, egal ob in Deutschland, Großbritannien, Frankreich oder den USA. Und um diese Komplexität zu durchdringen, braucht man Zeit, auch im Konsum von journalistischen Inhalten, die einen Kontext herstellen. Aber selbstverständlich ist das Erreichen jüngerer Zielgruppen trotzdem eine Herausforderung, der wir aber nicht mit bunter Grafik oder kurzen Texten begegnen, sondern mit anderen Darreichungsformen wie unserem Digitalmagazin oder neuen Erzählformen. Sicher wichtig ist für die Jungen auch, dass ihre Generation überhaupt zu Wort kommt – wer in der Presselandschaft nur den Worten alter, weiser und zumeist weißer Männer lauschen kann, hat nicht unbedingt das Gefühl, repräsentiert zu sein. Vielleicht ist da unsere Europa-Ausgabe gar kein schlechtes Beispiel, deren Protagonisten ausnahmslos aus politischen, sehr reflektierten, jungen Menschen bestritten werden, die sich in europäischen Ländern oder bei Kommission und Parlament in Brüssel für ihre Zukunft einsetzen.

kress.de: Wie groß ist Ihre Sorge, dass angesichts der Themenvielfalt, die viele treue "Greenpeace Magazin"-Leser von Ihnen erwarten dürften, die eine oder andere aktuelle Debatte oder brisante Inhalte in der neuen Form nicht immer gleich Platz findet?

Kurt Stukenberg: Natürlich bin ich sehr gespannt, wie unsere Leser den Relaunch annehmen. Und als 100% leserfinanziertes Medium sind wir auf das Wohlwollen unserer Abonnenten noch ein Stück weit mehr angewiesen als andere Verlage. Aber wir hatten auch aus diesem Grund zu unseren Lesern schon immer eine sehr enge Verbindung auch in der kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung um Inhalte. An dem Erscheinungsrhythmus alle zwei Monate hat sich ja nichts geändert, insofern haben wir in unseren Ausgaben schon immer eine eher übergeordnete Interpretation von Aktualität gepflegt, im Sinne der Abbildung der aktuellen, die Zeit prägenden Debatten und Themen. Das wird in der neuen Ausrichtung sogar noch besser möglich, weil wir nicht mehr kurz an Themen heranspringen, sondern sie richtig aufbereiten, wie man es von uns erwarten darf.

kress.de: Die Abstimmungs- und Planungsbesprechungen mit Ihrer Chefredaktionskollegin Kerstin Leesch und mit der Redaktion dürften spannend ausfallen: Wie zuversichtlich sind Sie, ausreichend "tragfähige" Themen für die Schwerpunkt-Ausrichtung pro Jahr zu finden?

Kurt Stukenberg: Zynischerweise muss man sagen, dass die Zeit für die journalistische Betrachtung unserer Kernthemen kaum besser sein könnte: Klimawandel, die Zukunft der Energieerzeugung, Mobilität sowie Ressourcen- und Verteilungsfragen rücken aufgrund ihrer zunehmenden Dringlichkeit in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Politik und Gesellschaft. Da habe ich nicht mehr Sorge das Heft rund zu kriegen als Kollege Brinkbäumer jede Woche beim Spiegel.

kress.de: Auf welche monothematischen Blöcke darf man denn schon in den nächsten Ausgaben gespannt sein?

Kurt Stukenberg: Wir widmen uns im Herbst noch einmal sehr intensiv dem großen Thema Klimaschutz, im kommenden Jahr werden die Zukunft der Globalisierung, das Meer, Biodiversität und Digitalisierung Thema sein. Weil wir alle Freiheiten haben, können und müssen wir die Themenblöcke aber auch immer mal wieder verschieben, ändern oder neu entwerfen.

kress.de: "Konstruktiver Journalismus" hat als Buzz-Word in der Debatte unter Verlegern und Journalisten zuletzt ab und an auch mal Federn lassen müssen. Wie wichtig ist es für Ihr Magazin, nicht nur den Teufel an die Wand zu malen, sondern auch Lösungswege aufzuzeigen?

Kurt Stukenberg: Konstruktiver Journalismus, der ja fälschlicherweise noch immer gerne mit Positivberichterstattung gleichgesetzt wird, ist im Rahmen eines größeren innerredaktionellen Entwicklungsprozesses vor gut anderthalb Jahren wirklich zum Teil unserer Magazin-DNA geworden. Ein wesentlicher Zweck von Journalismus ist es, den Menschen die Informationen zu geben, die sie in die Lage versetzen, bessere Entscheidungen zu treffen – mit anderen Worten, sie zu empowern. So jedenfalls sagt es das American Press Institute, und ich kann das so unterschreiben. Wenn sich klassische Medien überproportional stark auf globale Katastrophen und Negativschlagzeilen fokussieren, führt das aber schnell zu Lähmung und Ohnmachtsgefühlen – vielleicht ist das auch mit eine Erklärung für die Medienkrise und die Abwendung vieler Menschen vom Nachrichtengeschehen. Schreckensszenarien, draufhauen und kaputtschreiben sind eben nicht immer herausgehoben investigativ-kritisch sondern manchmal auch etwas zu einfach. Eine solche Berichterstattung zeigt eben nicht das ganze Bild. Da setzen wir an. Wir beschönigen nichts, lassen nichts weg, aber stellen die Entwicklung von Lösungen und die Suche nach denjenigen, die daran arbeiten, in den Mittelpunkt unserer journalistischen Betrachtung. Hoffnung zu wecken, dass es sich lohnt an einer Verbesserung der gegenwärtigen Lage zu arbeiten und dass da schon einiges im Gange ist, ist für die Schaffung oder Stärkung einer mutigen, aufgeklärten Gesellschaft von zentraler Bedeutung.

kress.de: Sie kennen Ihr Magazin schon seit Jahren – zunächst als Praktikant, dann als Volontär, später als Redakteur. Hilft diese Erfahrung eigentlich, wenn man beherzt etwas verändert? Oder hat man dadurch vielleicht ein wenig mehr Scheu?

Kurt Stukenberg: Der Vorteil daran ist, dass man vielleicht ein etwas besseres Gespür dafür hat, wie weit man gehen kann, bevor man die Grundfesten erschüttert. Das macht einen eigentlich sogar sicherer im Umgang mit radikalen Veränderungen. Man kennt halt das Limit. Allerdings wird man leicht betriebsblind. Auch wenn der Satz "Das haben wir schon immer so gemacht" bei mir auf dem Index steht, merkt man bei so einem Relaunchprozess, dass man bestimmte Dinge automatisch als gegeben hingenommen hat, ohne sie groß zu hinterfragen. Da hilft ein großes kreatives Netzwerk ungemein, das meine Chefredaktionskollegin Kerstin Leesch in den vergangenen 20 Jahren aufgebaut hat und ständig erweitert. Wenn man den Kollegen freie Hand gibt, ohne Einschränkungen zu arbeiten, gewinnt man viel. Diese Freiheit in der Herangehensweise haben wir auch unserem neuen Artdirector Fons Hickmann aus Berlin gegeben, der für die gestalterische Konzeption des Relaunch verantwortlich ist. Und das war, denke ich, genau die richtige Entscheidung.

kress.de: Treue Leser, keine Abhängigkeit von Anzeigenkunden: Traumbedingungen für einen Chefredakteur?

Kurt Stukenberg: Wenn Sie mir schon das Stichwort geben, dann baue ich gerne mal einen kleinen Werbeblock ein: Wir sind Deutschlands einziges 100% leserfinanziertes, finanziell und inhaltlich unabhängiges und vor allem werbefreies Magazin mit einer 24-jährigen Geschichte, das im übrigen auch keinerlei Spendengelder von Greenpeace erhält. Die finanzielle und inhaltliche Autonomie ist für uns das Fundament und ja, das sind schon sehr gute Bedingungen für unsere Arbeit. Sehr wichtig ist mir auch, dass wir diese Bedingungen schon immer bewusst intern und extern weitergegeben haben: Zum Beispiel durch Bezahlung nach Tarif, humane Arbeitszeiten und – wenn ich mich in der Branche so umhöre – sehr faire Bedingungen für freie Autoren, Fotografen und Illustratoren. Das Einzige was mir persönlich manchmal ein bisschen fehlt, ist die Stimmung in einem Newsroom, in dem die große Hektik ausbricht, wenn man an vorderster Front ein aktuelles, brisantes politisches Ereignis beackern darf, das die Planungen des Tages über den Haufen wirft.

kress.de: Was muss man thematisch als freier Journalist oder Fotograf Ihnen anbieten, um Ihr Interesse für einen etwaigen Abdruck oder für eine Beauftragung zu wecken?

Kurt Stukenberg: Da kann ich nur für den Textbereich sprechen, aber das Thema muss natürlich in die Planung passen und inhaltlich sitzen, was gar nicht so einfach ist, wie es vielleicht erstmal klingt. Nur weil es Nachhaltigkeitsbezug hat, ist ein Thema nicht unbedingt auch automatisch eins für uns. Hoch im Kurs steht, wer nicht nur ein kurzes inhaltliches Exposé schickt, sondern schon eine Idee hat, wie die Geschichte erzählt werden könnte. Ein überraschender Dreh, ein besonderer Zugang, ein Setting, das unkonventionell ist. 

kress.de: Eine gewisse Ernsthaftigkeit scheint für viele, die das Magazin vielleicht nicht ganz so gut kennen, zur Greenpeace-DNA zu gehören. Was machen die Chefredakteure eigentlich, wenn der Andruck geschafft ist und der Feierabend kommt?

Kurt Stukenberg: Es ist branchenweit bekannt, dass Frau Leesch und ich am Andruck-Tag den Firmen-Learjet besteigen und für zwei Tage in unserem Stamm-Resort auf den Fidschis in Klausur gehen. Dort ist beispielsweise Anfang des Jahres auch die Idee zu einer monothematischen Klima-Ausgabe entstanden.

kress.de: Wie laden Sie privat Ihre Batterien immer wieder auf?

Kurt Stukenberg: Einen Tag alle Push-Meldungen ausschalten. Dann geht’s meist schon wieder.

kress.de: Mit welchem Geschäfts- oder Kooperationspartnern, Querdenkern oder Kreativköpfe würden Sie sich – idealerweise über die "kressköpfe" – gerne einmal zu einem Mittagstermin verabreden?

Kurt Stukenberg: Ich bin vergangenen Sommer im Alter von 28 Jahren zum Chefredakteur berufen worden. Es gehört ja offenbar ein bisschen zur Jobdescription nach Außen hin stets den Steuermann mit dem großen Über- und Weitblick hervorzukehren. Aber ich finde es ziemlich normal, sich auch in dieser Position als Lernender zu begreifen, der eben noch keine 30 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel hat. Insofern habe ich großes Interesse zu hören, wie es die anderen, erfahrenen Kollegen so machen. Sich professionell selbst einzuladen habe ich schon bei meinem ersten Praktikum als Schüler bei GEO gepflegt und so in der Textressortleiterin Johanna Wieland bis heute eine großartige Mentorin gefunden. Bisher mangelte es etwas an Zeit zum Netzwerken, das steht aber definitiv auf der Agenda.

kress.de: Welche Neuigkeiten und beruflichen Inspirationen ziehen Sie aus Ihrer Lektüre von kress.de und "kress pro"?

Kurt Stukenberg: Es wird Sie vielleicht nicht verwundern, dass ich bei "kress pro" vor allem die langen Hintergründe über Branchentrends, die großen Interviews und die Cases schätze.

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