Peter Littger hat sich (auch) mit Anglizismen von Medienleuten befasst: kress.de verlost fünf Bücher "The devil lies in the detail - Folge 2"

04.09.2017
 

Wir kennen Peter Littger als Sprachkolumnisten für "Spiegel Online" und das "Manager Magazin" ("Der Denglische Patient"), sowie für das "Medium Magazin" ("Was mit Englisch"). Jetzt ist die zweite Folge seines Bestsellers "The Devil lies in the Detail - Lustiges und Lehrreiches über unsere Lieblingsfremdsprache" erschienen. It goes without saying: Es geht mal wieder um unser Englisch! Mitmachen und gewinnen...

Damit ist im neuen Buch von Peter Littger auch ganz konkret unser Medienenglisch gemeint. Oder besser gesagt: Unser "Mediendenglisch". Im 12. Kapitel "Nonstop Nonsens" beschäftigt sich der Autor nämlich eingehend mit den vielen Anglizismen deutschsprachiger Medienleute. Es kommt nicht selten vor, dass sie unsere Gesprächspartner in die Irre führen ("under three" anstatt "off the record"), sie amüsieren ("I am a free journalist"), sie ekeln (unsere allgegenwärtigen "shitstorms") oder sie amüsieren und ekeln, wenn etwa auf einer Medienkonferenz gefragt wird: "Can I please you on the stage?" Leider ist unser Mediendenglisch auch immer wieder schlicht falsch, so wie die unter deutschen Werbern gängige Bezeichnung "claim" für das, was im Englischen "slogan" oder "tagline" heißt. Ein englischer "claim" ist eine Klage oder vielleicht ein Rechtsanspruch, aber keine Werbezeile.

Der Autor liefert über seine Geschichten hinaus ein praktisches Glossar mit gängigen Medienbegriffen und ihren englischen Entsprechnungen (von "Aufmacher" bis "Zwischenzeile"). Und er gibt auch peinliche Pannen aus seinem eigenen Medienleben preis. So wollte er einmal einen englischsprachigen Vortrag über "Selbstinszenierungen" halten und sprach von "self-inscenation". Ein amerikanischer Kollege wollte danach wissen, ob er vielleicht über "self-insemination" gesprochen habe. Von wegen Selbstbesamung!

Peter Littger war früher Redakteur der "Zeit", ein Gründungsredakteur des Magazins "Cicero" sowie in verschiedenen Positionen im Verlag Gruner + Jahr. Heute ist er als Berater für Medieninhalte in vielen Ländern tätig. Twitter: @FluentEnglish. Instagram: @denglishpatient

Das 320-seitige Taschenbuch "The devil lies in the detail. Folge 2. Noch mehr Lustiges und Lehrreiches über unsere Lieblingsfremdsprache" ist im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Der Ladenpreis: 9,90 Euro. Das eBook kostet ebenfalls 9,99 Euro.

Wenn Sie an der Verlosung des Buchs teilnehmen möchten, beantworten Sie bitte die folgende Frage. Jeder, der heute nicht mehr linear Fernsehen machen und gucken möchte und im englischsprachigen Ausland unterwegs ist, sollte sie beantworten können:

Welcher der folgenden Sätze ist kein verständliches Englisch?

a) I've watched a great film in the BBC's mediathek.

b) I've seen an outstanding episode of "Games of Thrones" in the HBO library. 

c) Television on Demand is key in the digital age.

Tüten Sie Ihre Antwort bis zum 10. September im kress.de-Glückspostfach ein. Good luck!

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