Stefan Plöchinger wechselt von der "Süddeutschen Zeitung" zur Spiegel-Gruppe

04.10.2017
 

Vor sechs Jahren verließ er den Spiegel Verlag. Nun kommt er in frischer Funktion zurück: Stefan Plöchinger wird Leiter Produktentwicklung in der Spiegel-Gruppe. Er tritt im Laufe des ersten Quartals 2018 die neu geschaffene Position an, in der er auch das Produktmanagement verantwortet, und verstärkt das Führungsteam von Geschäftsführer Thomas Hass.

Seit 2011 ist Stefan Plöchinger (41) Chefredakteur von "SZ.de" und seit 2014 auch Mitglied der Chefredaktion der "Süddeutschen Zeitung". Dort ist er für die digitalen Projekte verantwortlich. 

Seine journalistische Laufbahn begann Plöchinger 1995 als Lokalreporter bei der "Süddeutschen Zeitung". Von 1997 bis 2001 absolvierte er die Deutsche Journalistenschule in München. Danach war er Politikredakteur bei der "Abendzeitung", von 2004 bis 2006 im CvD-Team bei der "Financial Times Deutschland" tätig und danach Chef vom Dienst, Textchef und Geschäftsführender Redakteur bei "Spiegel Online".

"Stefan Plöchinger kennt die Herausforderungen der Medienhäuser, die mit großem Aufwand hochwertigen Journalismus produzieren, aus langjähriger Erfahrung. Er bringt alle notwendigen Voraussetzungen mit, um die großen Wachstumschancen erfolgreich nutzen zu können, die in der Entwicklung von "Spiegel"-Produkten liegen, so "Spiegel"-Geschäftsführer Thomas Hass.

Gemeinsam mit den Geschäftsführungen und Chefredaktionen von Print und Online soll Plöchinger als kaufmännischer Partner das multimediale Produktportfolio des "Spiegel" steuern und weiter ausbauen.

"Ich danke allen bei der SZ für eine großartige Zeit mit tollen Kolleginnen und Kollegen. Ich hatte hier sehr spannende und erfüllende Aufgaben in der digitalen Transformation und beim Aufbau unseres Bezahlmodells", sagt Stefan Plöchinger. Nach der erfolgreichen Umsetzung zentraler Reformprojekte "reizt mich die neue Aufgabe in Hamburg sehr. Ich freue mich auf die vielen Chancen, die sich in der Weiterentwicklung der Spiegel-Produkte bieten". 

Chefredaktion und Geschäftsführung der "Süddeutschen Zeitung" bedauern den bevorstehenden Abschied von Plöchinger: Er habe als Mitglied der Chefredaktion entscheidende Beiträge zur Entwicklung der "SZ" und zum Zusammenwachsen von Print und Online geliefert. Dazu gehörte unter anderem die Einführung des Bezahlangebots "SZ Plus" für "SZ.de" und die digitale Ausgabe der "SZ. 

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