Frankfurt Business Media: André Hülsbömer scheidet als Geschäftsführer aus - Dominik Heyer und Hannes Ludwig übernehmen

 

Wechsel an der Spitz des "FAZ"-Fachverlags Frankfurt Business Media (FBM) und des "FAZ"-Instituts: Dort räumt der bisherige Geschäftsführer André Hülsbömer zum Jahresende seinen Schreibtisch. Er möchte sich "fernab der Medienbranche" erneut selbstständig machen, wie es in Frankfurt heißt. Die Nachfolge wird intern geregelt.

Hülsbömer hatte FBM im Jahr 2001 mitgegründet und zu einem führenden Fachverlag für Wirtschaft und Finanzen ausgebaut. Der Volkswirt und promovierte Philosoph war schon 1990 als Konjunktur- und Kapitalmarktanalyst bei den "FAZ"-Informationsdiensten eingestiegen. 1998 wurde er Chefredakteur des "FAZ"-Instituts. Ab 2001 war er Geschäftsführer verschiedener Vorläuferfirmen des späteren Fachverlags FBM, zwischen 2007 und 2012 und wieder ab 2014 führte er zudem auch das "FAZ"-Institut.

Thomas Lindner, Vorsitzender der Geschäftsführung der "FAZ", bedauert den Entschluss von André Hülsbömer, das Haus zu verlassen und bedankt sich für die "gute vertrauensvolle Zusammenarbeit".

Die Nachfolge kann Lindner aus den eigenen Reihen regeln. Zum Januar 2018 wird Dominik Heyer zweiter Geschäftsführer bei FBM. Er wird den Fachverlag künftig gemeinsam mit Hannes Ludwig leiten. Heyer übernimmt die neuen Führungsaufgaben zusätzlich zu seiner bisherigen Tätigkeit als Geschäftsbereichsleiter Sales der FBM - ein Posten, den er seit 2015 innehat. Der Diplom-Medienwirt arbeitet seit 2012 für FBM.

Beim "FAZ"-Institut wird Hannes Ludwig ab Januar nächsten Jahres Geschäftsführer, das er dann zusammen mit Gero Kalt leiten wird. Ludwig ist bei der "FAZ" Bereichsleiter Professional Publishing und verantwortete seit 2016 gemeinsam mit André Hülsbömer den Fachverlag FBM. 

Hintergrund: Frankfurt Business Media ist der medienübergreifende Fachverlag für Wirtschaft und Finanzen der "FAZ"-Gruppe. Der Wahlspruch des Frankfurter Unternehmens lautet "Entscheider erreichen!", was über die Kombination von Print, Online und Event funktionieren soll. Außerdem hat man sich als einer der wichtigsten deutschen Anbieter für B2B-Positionierungsleistungen etabliert - insbesondere bei Werbungtreibenden aus den Branchen Banken, Software und Beratung.

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