Gogol Publishing übernimmt die Mehrheit: Martin Huber wird multicom-Geschäftsführer

 

Gogol Publishing, Augsburger Anbieter eines Multikanal-Redaktionssystems, das vor allem auf Anzeigenblätter und kleine Lokalzeitungen zugeschnitten ist, hat die Mehrheit an dem ähnlich gelagerten Unternehmen multicom GmbH aus Bergkirchen aufgekauft. Neuer Geschäftsführer wird der Gogol-Chef Martin Huber.

Der promovierte Ingenieur, der neben Gogol Publishing auch Myheimat aufgebaut hat, will in Zukunft mit dem bewährten Team von multicom die weitere Entwicklung des Unternehmens vorantreiben. Gemeinsam möchte man Verlagen mit einer sich gut ergänzenden Palette an Angeboten die Medienproduktion erleichtern. Nach dem Zusammenschluss will man Zeitungslösungen der Zukunft für alle Zielgruppen und Kanäle anbieten. Das nötige digitale Knowhow rund um Portale und das Cloud-basierte Publishing bringt Gogol ein. 

"Bei der multicom werden wir weiterhin das Bewährte vorantreiben und ebenso ein innovativer und erfahrener Begleiter der Verlage für die weitere Digitalisierung sein", kündigt Jürgen Konz, Prokurist und Leiter Entwicklung der multicom GmbH, an. 

"Mit mehr als 35 Jahren Erfahrung als Technologiedienstleister der Verlagsbranche bringt multicom eines der besten Systeme für die Zeitungs- und Medienproduktion mit in die Zusammenarbeit an", sagt Martin Huber, der Käufer und neue Geschäftsführer. 

Huber war vor seinem Einstieg ins Unternehmertum drei Jahre lang Projektleiter Entwicklung mobile Dienste an TU München. Außerdem arbeitete er unter anderem als Lehrbeauftragter der LMU. 2005 gründete er die fireflow GmbH. Zuvor war er auch für Siemens, morphics Inc/USA und Mannesmann Mobilfunk tätig.

Hintergrund: Auf das Multikanal-Redaktionssystem von Gogol Publishing setzen in Deutschland unter anderem die Anzeigenblätter-Marktführer Funke und in Österreich der Verlag Regional Medien Austria. Insgesamt zählt man über 35 Verlagskunden. Wichtigstes Produkt der multicom GmbH ist das Verlags- und Redaktionssystem NGen, der in mehr als 100 Medienhäusern in der deutschsprachigen Region im Einsatz ist.

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