CEO Jörg Daubitzer geht bei Bundesliga International vom Feld

 

Die DFL nimmt Abschied von einem ihrer führenden Vermarktungspersönlichkeiten: Jörg Daubitzer, CEO der DFL-Tochter Bundesliga International (BLI), räumt bis Endes des Jahres seinen Schreibtisch. Wohin er gehen wird? Noch unklar. Der 50-Jährige verantwortete seit 2005 den Vertrieb der internationalen Medienrechte der Bundesliga und der 2. Bundesliga.

2008 stieg Daubitzer intern in die Geschäftsführung der damals neu gegründeten Vermarktungstochter DFL Sports Enterprises (DFL SE) auf. Später regte er die Neugründung der Bundesliga International an, in der die DFL SE im Juli dieses Jahres aufging. Unter Jörg Daubitzers Führung stiegen die internationalen Erlöse von 20 Mio Euro (Saison 2006/07) auf mehr als 280 Mio pro Saison (2019/20) an. Außerdem ließ er 2012 eine Bundesliga-Repräsentanz in Singapur aufbauen.

Nun geht er "auf eigenen Wunsch", wie es aus Frankfurt heißt. "Die DFL dankt Jörg Daubitzer für sein langjähriges erfolgreiches Engagement, und wir bedauern, ihn zu verlieren. Er hat in den vergangenen 25 Jahren einen wesentlichen Beitrag für den Profifußball und insbesondere die Internationalisierung der Bundesliga geleistet", sagt Christian Seifert, DFL-Geschäftsführer und Aufsichtsratsvorsitzender der Bundesliga International, zum Daubitzer-Abschied.

Hintergrund: Für eine Nachfolgeregelung an der Spitze der internationalen Vermarktungsorganisation ist bereits gesorgt. Daubitzer hat selbst bei der Einarbeitung mitgeholfen. Zum 1. Januar wird Robert Klein, der seit Mai 2017 CCO von Bundesliga International ist, dort die Gesamtverantwortung für alle Bereiche als CEO übernehmen. Gleichzeitig wird Steffen Merkel, bisher Referent der DFL, Director Operations. Außerdem erhält er Prokura. 

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