Chefredakteur Thomas Seim von der "Neuen Westfälischen": "Preise sind wichtiges Instrument zur Förderung des guten Journalismus“

 

Wie wichtig sind Journalistenpreise? Nachgefragt bei Thomas Seim, seit 2009 Chefredakteur der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung "Neue Westfälische".

JournalistenPreise.de: Welche Rolle spielen Journalistenpreise in Ihrem Haus?

Thomas Seim: Wir freuen uns wie jede Redaktion darüber, dass unsere journalistische Arbeit auch außerhalb unseres Hauses und unserer unmittelbaren Leserschaft in der Region wahrgenommen und gewürdigt wird. Zugleich achten wir sehr sorgsam darauf, dass das Hauptaugenmerk darauf liegen muss, unseren Lesern und Nutzern - also Kunden - die beste Mischung aus Information, Hintergrund, Aufklärung und Unterhaltung zu bieten. Darauf richten wir bereits seit Jahren mit Erfolg die Produktion unseres Newsrooms und aller unserer Redaktionen, insbesondere der Lokalredaktionen für unsere Print- und Online-Angebote, aus.

JournalistenPreise.de: Warum würden Sie Kollegen raten, sich an Journalistenpreisen zu beteiligen?

Thomas Seim: Ein Wettbewerb ist eine ausgezeichnete Grundlage für die Verbesserung der eigenen Leistung und journalistischen Qualität. Das ist ein Grundsatz, für den die Journalistenpreise einen zusätzlichen Anreiz bieten können. Dazu allerdings bedarf es auch einer Ausrichtung solcher Wettbewerbe an solchen Benchmarks. Journalistenpreise haben keinen eigenen Wert, sondern sind ein wichtiges Instrument zur Förderung des guten Journalismus.

JournalistenPreise.de: Wie kann der Gewinn eines Journalistenpreises aus Ihrer Sicht die Karriere fördern?

Thomas Seim: Entscheidend für die Karriere ist die dauerhaft gute, solide, seriöse und zuverlässige Arbeit eines Journalisten. Wenn die Preise darauf ausgerichtet sind, dazu einen Beitrag durch Wettbewerb zu leisten, dann haben sie ihren Zweck gut erfüllt.

Die Fragen an Thomas Seim, Chefredakteur der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung "Neue Westfälische", stellte kress.de-Chefredakteur Bülend Ürük.

kress.de-Tipp: Das Kurz-Interview mit Thomas Seim, Chefredakteur "Neue Westfälische", stammt aus dem JournalistenPreise.de-Guide 2016/2017, der hier bestellt werden kann. Ganz frisch erschienen ist der JournalistenPreise.de-Guide 2017/2018, der erneut unter anderem dem "Medium Magazin für Journalisten", dem "Wirtschaftsjournalist", Newsroom.de sowie JournalistenPreise.de beiliegt.

Zudem wird der JournalistenPreise.de-Guide den wichtigsten Journalistenschulen und Universitäten Deutschlands zur kostenfreien Auslage zur Verfügung gestellt. JournalistenPreise.de ist das Portal für preisgekrönten Journalismus. Aktuell verzeichnet JournalistenPreise.de 701 Preise und 14.523 Gewinner.

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