kress Awards: Abstimmen für die Branchenbesten des Jahres

 

Noch bis Freitag, 15 Uhr, können Leserinnen und Leser von kress über die Branchenbesten abstimmen. Wer zur Wahl steht und wie die Wahl funktioniert.

Wer ist Medienmanager/in des Jahres? Welche/r Chefredakteur/in hat in diesem Jahr besonders viel geschafft? Und wer ist Newcomer/in des Jahres?

Wer noch nicht Teil der kress-Community ist, aber mitstimmen möchte: Formlose Mail mit dem Betreff #kressAwards bitte direkt an rebecca.wieser@oberauer.com.

Die kress Awards sind der Preis, den die Branche selbst für einen aus ihren eigenen Reihen vergibt. Ihre Stimme für die Kress Awards können alle Kress-Freunde abgeben - unsere Abonnenten von unserem Magazin "kress pro", unsere Kressköpfe, unsere Newsletter-Abonnenten und unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der "kressTouren". Die Teilnahme-Mails werden am Montag, 20. November, verschickt. Bitte überprüfen Sie direkt, ob Ihre Emailadresse, die Sie für Ihren Kresskopf hinterlegt haben, auch wirklich noch aktuell ist und nicht irgendwo im digitalen Nirvana verschwindet. Falls Sie noch keinen kresskopf haben, einfach anlegen unter kressköpfe.

Sie brauchen Hilfe oder haben Fragen zu Ihrem Login? Oder haben am Montag bis 14 Uhr keine Teilnahme-Email erhalten, obwohl Sie alle Voraussetzungen erfüllen? Schreiben Sie dann an unseren Vertrieb per Email an vertrieb@oberauer.com oder rufen Sie unseren Vertrieb direkt an (kostenlos aus Deutschland): 0800-2700-2222. Aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg rufen Sie bitte folgende Service-Nummer an: +43 6225 2700-42. Eine Anmeldung, damit Sie bei der Wahl zu den kress Awards teilnehmen können, ist möglich bis Mittwoch, 22. November, 14 Uhr.

Die kress Awards werden im Mai 2018 beim ENC in Wien verliehen. Die Nominierten und die Begründungen.

 

Zur Wahl Medienmanager/in des Jahres stehen:

Bernd Reichart, Vox: Der Vox-Geschäftsführer ist der derzeit erfolgreichste Manager im TV-Geschäft. Der Sender ist in die erste TV-Liga aufgestiegen. Besondere Stärke: Die Entwicklung eigener, kreativer Formate. Die Werbe- und Zuschauer-Marktanteile steigen.

Kay Dammholz, Dazn: Der Geschäftsführer bastelt an der Zukunft des Sportfernsehens - mit einem Streamingdienst, der auf den User ausgerichtet ist und ein cleveres Preismodell anbietet. Mit dem Erwerb der Fußball-Champions-League-Rechte ist Dammholz ein Coup gelungen.

Martin Wunnike, Mittelbayerischer Verlag: Der Geschäftsführer der Mittelbayerischen Zeitung schafft es, eine ungewöhnliche Innovationsfreude in seinem Unternehmen zu fördern. So entstehen neue Erlösquellen (wie Veranstaltungen, Sonderpublikationen), um das Stammgeschäft zu stützen.

Mathias Döpfner, Axel Springer: Der CEO hat Axel Springer zu einem der wenigen Medienunternehmen entwickelt, die bereits heute fest im Digitalgeschäft verankert sind. Zudem macht er sich als BDZV-Präsident für die Interessen der Branche stark.

Philipp Justus, Google: Der Vice President Central Europe ist mit Googles Digital News Initiative inzwischen einer der wichtigsten Impulsgeber für technologische Innovationen in der Branche, bis hin zu Paid-Content-Lösungen, an denen derzeit gearbeitet wird.

Philipp Welte, Burda: Der Vorstand für nationale Medienmarken erweitert das Stammgeschäft erfolgreich. Durch pointierte Wortmeldungen stößt er immer wieder Debatten an. Schmiedete zuletzt die Grosso-Allianz der Verlage.

Rainer Esser, Zeit Verlagsgruppe: Ausgehend vom Stammgeschäft startet der Geschäftsführer permanent neue Aktivitäten und erschließt zusätzliche Geschäftsfelder für die Marke. 2017 etablierte er ein Bezahlmodell für zeit.de und das Abonnentenprogramm "Freunde der Zeit".

Thomas Düffert, Madsack Mediengruppe: Der CEO zentralisiert wichtige Bereiche des Unternehmens und positioniert sich zunehmend als Dienstleister für andere in der Branche. Im Tageszeitungsgeschäft, das sich zunehmend konsolidiert, gehört Madsack zu den Taktgebern.

Tom Buhrow, WDR: Der Intendant scheut sich nicht vor Reformen, probiert neue Formate aus und verändert das Programm. Er setzt beim Umgang mit Gebührengeldern auf Transparenz und steigert so die Akzeptanz für das duale System.

Yvonne Bauer, Bauer Media Group: Sie führt ihr Familienunternehmen als Verlegerin und Managerin - eine Doppelrolle, die für ein Unternehmen dieser Größe ungewöhnlich ist. Im Stammgeschäft ("Meins") und darüber hinaus belebt Bauer den Markt durch innovative Konzepte.

 

Zur Wahl Chefredakteur/in des Jahres stehen:

Andreas Cichowicz, NDR: Setzte als Teil der Recherche-Allianz (mit SZ und WDR) die Themen 2017, souveräne Moderationen im Wahlkampf.

Birgit Wentzien, Deutschlandfunk: Führt das wichtigste Info-Hörfunk-Angebot. Im Wahlkampf einer der Agendasetter.

Christian Krug, Stern: Landete mit dem Gabriel-Interview einen der Scoops des Jahres. Etablierte Stern-Crime als Line-Extension.

Daniel Steil, Focus Online: Greift nach der Marktführerschaft im Digitalen. Bietet Regionalverlagen Kooperationen an.

Florian Harms, T-Online: Arbeitet daran, dem einstigen Email-Dienst eine publizistische Stimme zu verleihen.

Georg Anastasiadis, Münchner Merkur: Gibt seinem Titel durch pointierte Kommentare ein eigenes Profil.

Jörg Quoos, Funke Mediengruppe: Hat die Redaktion zu einem Informations- und Meinungsführer des Hauptstadtjournalismus gemacht.

Kurt Kister und Wolfgang Krach, Süddeutsche Zeitung: Bestimmten mit den Panama und Paradise Papers die Agenda. Halten Qualität der "SZ" auf hohem Level.

Michael Bröcker, Rheinische Post: Zeigt sich innovationsfreudig, besetzt mit seiner Redaktion das Trendthema Audio, auch mit einem persönlichen Podcast.

Robert Pölzer, Bunte: Überzeugt als Nachfolger von Patricia Riekel durch gutes Gespür für die Zielgruppe.

 

Zur Wahl Newcomer/in des Jahres stehen:

Anna-Beeke Gretemeier, Stern: Wurde als eine der jüngsten Führungskräfte in die Chefredaktion eines Prestigetitels befördert.

Benjamin Piel, Elbe-Jeetzel-Zeitung: Fällt als Redaktionsleiter einer kleinen Zeitung auf - durch eigene publizistische Ansätze und die Führung des Titels.

Brian Ruhe, Divimove: Führt als CEO und Co-Gründer eines der größten Influencer-Netzwerke Europas: 1200 Partner, rund 1,5 Mrd. Views pro Monat.

Can Öz, Socrates: Belebt als ausländischer Verleger mit der Neugründung Socrates den Markt der Sportmagazine.

David Fischer, Highsnobiety: Gründete mit seinem Lifestyle-Portal eines der wenigen Digital-Angebote, die auf dem englischsprachigen Markt erfolgreich sind.

Daniel Torka, NPG Digital, Südwest-Presse Digital: Belebt als Multi-Geschäftsführer verschiedene Zukunftsfelder, darunter das Digitalgeschäft der Südwest-Presse und den Sender 91.4.

Dennis Ballwieser, Wort und Bild Verlag: Arbeitet als Geschäftsführer an der Digitalisierung der Traditionstitel Apotheken Umschau und Co.

Hannah Suppa, Märkische Allgemeine: Schaffte es in diesem Jahr als eine der Jüngsten an die Spitze einer Regionalzeitung.

Steffen Dörsam, Daniel Minini, Johannes Helminger, Social Sweethearts: Mit monatlich mehr als 300 Millionen Nutzern führen die Gründer eines der erfolgreichsten Content-Start-ups in Deutschland.

Yannick Dillinger, Schwäbische Zeitung: Entwickelt im schwierigen Umfeld einer Regionalzeitung die digitalen Inhalte weiter.

 

Im Vorjahr hat die deutschsprachige Medien-Community so gewählt:

Medienmanagerin des Jahres: Julia Jäkel, Vorstandsvorsitzende von Gruner + Jahr

Chefredakteur des Jahres: Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur von "Die Zeit"

Newcomerin des Jahres: Nora Beckershaus, Director of Operations & Marketing Refinery29

Mit dem Ehrenpreis Verlegerin des Jahres hat kress zudem Petra Grotkamp, Verlegerin der Funke Mediengruppe, ausgezeichnet. Den Preis hat ihre Tochter Julia Becker, ab Januar neue Aufsichtsratsvorsitzende der Funke Mediengruppe, in Wien für ihre Mutter in Empfang genommen. Es war ihr erster großer Auftritt in der Medien-Öffentlichkeit.

Ihre Kommentare
Kopf
Erich Neumann

Erich Neumann

cmp Medien
Medienunternehmer und freier investigativer Journalist

21.11.2017
!

Und auch dabei bitte kein Wegsehen hiervon: "... Ein 4-köpfiger Rechercheverbund, körperlich und wirtschaftlich geschädigt, in seiner Existenz vernichtet. Das NDR-Medienmagazin ZAPP berichtete ebenso als JournalistenBlatt und BILD, wie auch Lutz Tillmans, Geschäftsführer des Deutschen Presserates, eindeutig Stellung bezog. 39 Strafverfahren gegen JournalistInnen im Rahmen ihrer Tätigkeit sind alleine in Sachsen bekannt!


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