Yannick Dillinger digitalisiert die "Schwäbische Zeitung"

 

Yannick Dillinger arbeitet gern im Maschinenraum der "Schwäbischen Zeitung" - und legt dort viele Hebel neu um. Bei den kress Awards ist der Digitalchef und stellvertretende Chefredakteur nominiert als Newcomer des Jahres.

kress-Hinweis: Wer noch nicht Teil der kress-Community ist, aber mitstimmen möchte: Formlose Mail mit dem Betreff #kressAwards bitte direkt an rebecca.wieser(at)oberauer.com. Sie werden dann zeitnah zur Stimmabgabe eingeladen.

Was ihn begeistert? "Mich motiviert, dass ich mich ständig auf Neues einstellen muss – auf neue Projekte, neue Verantwortungen, neue Mitarbeiter, neue Kanäle, neue Zielgruppen, neue Herausforderungen", sagt Yannick Dillinger, Jahrgang 1983, seit 2014 Digitalchef und seit Juni 2017 zudem stellvertretender Chefredakteur der "Schwäbischen Zeitung".

Gerade in der Führungsverantwortung habe er viel über andere Menschen, aber auch sich selbst gelernt, so Dillinger, der nach dem Studium beim "Vogtland-Anzeiger" volontierte. Wilfried Hub, dem Verleger der Lokalzeitung in Plauen, ist Dillinger dankbar, dass er an ihn geglaubt hat. Heute ist es sein Chefredakteur Hendrik Groth, der ihn fördert und fordert.

2017 hat sich Dillinger mit seinen Redakteurskollegen und Schwäbisch Media Digital in den Maschinenraum zurückgezogen: "Wir relaunchen alle digitalen Produkte, überarbeiten unsere Paid- und Distributions-Strategie. Das erfordert viel Zeit und Hirnschmalz bei allen Produktmanagern, Entwicklern, Redakteuren, Vertriebs- und Marketingexperten." Erst wenn etwas bis ins Detail passt, ist Dillinger, der im Sommer geheiratet hat, zufrieden.

Yannick Dillinger ist in der Kategorie Newcomer des des Jahres nominiert.

Beurteilung kress: Entwickelt im schwierigen Umfeld einer Regionalzeitung die digitalen Inhalte weiter.

Zur Wahl Newcomer/in des Jahres stehen außerdem:

Anna-Beeke Gretemeier, Stern: Wurde als eine der jüngsten Führungskräfte in die Chefredaktion eines Prestigetitels befördert. 

Benjamin Piel, Elbe-Jeetzel-Zeitung: Fällt als Redaktionsleiter einer kleinen Zeitung auf - durch eigene publizistische Ansätze und die Führung des Titels. 

Brian Ruhe, Divimove: Führt als CEO und Co-Gründer eines der größten Influencer-Netzwerke Europas: 1200 Partner, rund 1,5 Mrd. Views pro Monat. 

Can Öz, Socrates: Belebt als ausländischer Verleger mit der Neugründung Socrates den Markt der Sportmagazine.

David Fischer, Highsnobiety: Gründete mit seinem Lifestyle-Portal eines der wenigen Digital-Angebote, die auf dem englischsprachigen Markt erfolgreich sind. 

Daniel Torka, NPG Digital, Südwest-Presse Digital: Belebt als Multi-Geschäftsführer verschiedene Zukunftsfelder, darunter das Digitalgeschäft der Südwest-Presse und den Sender 91.4. 

Dennis Ballwieser, Wort und Bild Verlag: Arbeitet als Geschäftsführer an der Digitalisierung der Traditionstitel Apotheken Umschau und Co. 

Hannah Suppa, Märkische Allgemeine: Schaffte es in diesem Jahr als eine der Jüngsten an die Spitze einer Regionalzeitung. 

Steffen Dörsam, Daniel Minini, Johannes Helminger, Social Sweethearts: Mit monatlich mehr als 300 Millionen Nutzern führen die Gründer eines der erfolgreichsten Content-Start-ups in Deutschland. 

 

Ihre Stimme für die kress Awards können alle Empfänger eines kress-Newsletters abgeben und alle, die ein Profil in der Datenbank hinterlegt haben. Wer noch nicht Teil der kress-Community ist und dennoch mitstimmen möchte: Formlose Mail bitte direkt mit dem Stichwort #kressAwards an Rebecca.wieser@oberauer.com. Sie werden dann in den nächsten Tagen zur Stimmabgabe eingeladen.

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