Can Öz stürmt mit "Socrates" auf den Fußballplatz

 

Der türkische Verleger brachte das Sportmagazin "Socrates" nach Deutschland - und will weiter expandieren. Bei den kress Awards ist Verleger Can Öz nominiert als Newcomer des Jahres.

kress-Hinweis: Wer noch nicht Teil der kress-Community ist, aber mitstimmen möchte: Formlose Mail mit dem Betreff #kressAwards bitte direkt an rebecca.wieser(at)oberauer.com. Sie werden dann zeitnah zur Stimmabgabe eingeladen.

Noch immer ist es ungewöhnlich, wenn ausländische Verleger mit eigenen Zeitschriften nach Deutschland kommen und den Titeln dann sogar eigene Redaktionen spendieren. "Socrates", das mit dem Claim "Das denkende Sportmagazin" wirbt, ist so ein seltener Fall.

Can Öz, verheiratet, Studium an der angesehenen Boston University, hatte eigentlich gehofft, nach dem Studium noch ein wenig länger in den USA zu bleiben. Doch dann rief die Pflicht. Sein Vater Erdal Öz, Schriftsteller und legendärer Gründer des türkischen Verlages Can Yayinlari, starb und Sohn Can musste direkt Verantwortung übernehmen. Seinen Verlag will Öz zu einem der inspirierendsten und einflussreichsten Kulturinstitutionen der Türkei machen.

"Socrates", ein zeitlos schönes Magazin, das wenig Wert auf die schnelle Nachricht legt, dafür aber umso mehr die Opulenz von Print und Sport pflegt, will Öz mit Ausdauer und Engagement in Deutschland etablieren. Öz bringt frischen Wind und beweist, was alles möglich ist. 2018 werde das Schicksalsjahr für das junge Magazin: "Zu Sportevents wie den Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften müssen wir die Alternative sein, mit unserem Slow Journalism überzeugen. Wenn wir diese Herausforderung meistern, werden wir 2019 unsere Expansion nach England planen."

Begründung kress: Belebt als ausländischer Verleger mit der Neugründung Socrates den Markt der Sportmagazine. 

Can Öz ist in der Kategorie Newcomer des des Jahres nominiert.

Zur Wahl des Newcomer des Jahres stehen außerdem:

Anna-Beeke Gretemeier, Stern: Wurde als eine der jüngsten Führungskräfte in die Chefredaktion eines Prestigetitels befördert. 

Benjamin Piel, Elbe-Jeetzel-Zeitung: Fällt als Redaktionsleiter einer kleinen Zeitung auf - durch eigene publizistische Ansätze und die Führung des Titels. 

Brian Ruhe, Divimove: Führt als CEO und Co-Gründer eines der größten Influencer-Netzwerke Europas: 1200 Partner, rund 1,5 Mrd. Views pro Monat.

David Fischer, Highsnobiety: Gründete mit seinem Lifestyle-Portal eines der wenigen Digital-Angebote, die auf dem englischsprachigen Markt erfolgreich sind. 

Daniel Torka, NPG Digital, Südwest-Presse Digital: Belebt als Multi-Geschäftsführer verschiedene Zukunftsfelder, darunter das Digitalgeschäft der Südwest-Presse und den Sender 91.4. 

Dennis Ballwieser, Wort und Bild Verlag: Arbeitet als Geschäftsführer an der Digitalisierung der Traditionstitel Apotheken Umschau und Co. 

Hannah Suppa, Märkische Allgemeine: Schaffte es in diesem Jahr als eine der Jüngsten an die Spitze einer Regionalzeitung. 

Steffen Dörsam, Daniel Minini, Johannes Helminger, Social Sweethearts: Mit monatlich mehr als 300 Millionen Nutzern führen die Gründer eines der erfolgreichsten Content-Start-ups in Deutschland. 

Yannick Dillinger, Schwäbische Zeitung: Entwickelt im schwierigen Umfeld einer Regionalzeitung die digitalen Inhalte weiter.

Mitmachen und wählen!

Ihre Stimme für die kress Awards können alle Empfänger eines kress-Newsletters abgeben und alle, die ein Profil in der Datenbank hinterlegt haben. Wer noch nicht Teil der kress-Community ist, aber mitstimmen möchte: Formlose Mail mit dem Betreff #kressAwards bitte direkt an rebecca.wieser(at)oberauer.com. Sie werden dann zeitnah zur Stimmabgabe eingeladen.

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