Rainer Esser baut die Medienmarke "Zeit" stetig aus

 

Nicht lassen, immer am Ball bleiben: Rainer Esser ist einer der innovativsten Verlagsgeschäftsführer der Branche, der immer wieder mit neuen Ideen überrascht. Bei den kress Awards ist der Geschäftsführer vom Zeitverlag nominiert als Medienmanager des Jahres.

kress-Hinweis: Wer noch nicht Teil der kress-Community ist, aber mitstimmen möchte: Formlose Mail mit dem Betreff #kressAwards bitte direkt an rebecca.wieser(at)oberauer.com. Sie werden dann zeitnah zur Stimmabgabe eingeladen.

Aus der traditionsreichen Wochenzeitung "Die Zeit" hat Rainer Esser, der seit 1999 an der Spitze des zugehörigen Hamburger Verlags steht, schon lange eine echte Medienmarke mit umfangreichen Geschäftsfeldern gemacht - teilweise zu Zeiten, als seine Kollegen noch mehr nachdachten als handelten, wenn es um Diversifizierungen geht.

Rund um den Haupttitel hat der Zeitverlag in den vergangenen Jahren erfolgreich einen Kranz von Nebengeschäften etabliert: Darunter befinden sich Zeitschriften, Veranstaltungen und Corporate Publishing-Leistungen. Unlängst ist der Verlag mit der "Zeit Akdademie" in den Bildungsmarkt eingestiegen. Aktuell rief Esser das Abonnentenprogramm "Freunde der Zeit" unter anderem mit spannenden Veranstaltungsreihen, etwa Diskussionsrunden mit dem "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, aber auch so genannten "Meisterklassen" und Redaktionsbesuchen ins Leben.

Dabei zahlt sich aus, dass Rainer Esser umfassend gebildet ist und auch persönlich als Jurist, Journalist und Wirtschaftsführer vielfältige intellektuelle Interesse mitbringt, für die er als begabter, geistreicher Rednern auch schnell Mitstreiter begeistern kann. Nach einer Banklehre bei der Deutschen Bank studierte der heute 60-Jährige Rechtswissenschaften an den Universitäten von München und Genf sowie in den USA an der University of Georgia, wo er auch den Abschluss "Master of Law" erwarb. Von 1986 bis 1987 besuchte er die Deutsche Journalistenschule. Danach promovierte er 1989 an der Uni Regensburg. 

Anschließend war Esser zunächst kurzzeitig in einer Rechtsanwaltskanzlei in München und dann in Hamburg tätig. Von 1989 bis 1992 wechselte er dann erstmalig ins Verlagsgeschäft - zunächst als Chefredakteur von juristischen Fachzeitschriften. Danach führte Esser bis 1995 die Geschäfte des Spotlight-Verlags, 1995 übernahm er die Geschäftsführung der Mediengruppe Main-Ost. Seit 1999 ist er Geschäftsführer des Zeitverlags und seit 2011 Geschäftsführer der DvH Medien GmbH.

Rainer Esser ist in der Kategorie Medienmanager des Jahres nominiert.

Begründung kress: Ausgehend vom Stammgeschäft startet der Geschäftsführer permanent neue Aktivitäten und erschließt zusätzliche Geschäftsfelder für die Marke. 2017 etablierte er ein Bezahlmodell für zeit.de und das Abonnentenprogramm "Freunde der Zeit".

Zur Wahl des Medienmanagers des Jahres stehen außerdem:

Bernd Reichart, Vox: Der Vox-Geschäftsführer ist der derzeit erfolgreichste Manager im TV-Geschäft. Der Sender ist in die erste TV-Liga aufgestiegen. Besondere Stärke: Die Entwicklung eigener, kreativer Formate. Die Werbe- und Zuschauer-Marktanteile steigen.

Kay Dammholz, Dazn: Der Geschäftsführer bastelt an der Zukunft des Sportfernsehens - mit einem Streamingdienst, der auf den User ausgerichtet ist und ein cleveres Preismodell anbietet. Mit dem Erwerb der Fußball-Champions-League-Rechte ist Dammholz ein Coup gelungen. 

Martin Wunnike, Mittelbayerischer Verlag: Der Geschäftsführer der Mittelbayerischen Zeitung schafft es, eine ungewöhnliche Innovationsfreude in seinem Unternehmen zu fördern. So entstehen neue Erlösquellen (wie Veranstaltungen, Sonderpublikationen), um das Stammgeschäft zu stützen. 

Mathias Döpfner, Axel Springer: Der CEO hat Axel Springer zu einem der wenigen Medienunternehmen entwickelt, die bereits heute fest im Digitalgeschäft verankert sind. Zudem macht er sich als BDZV-Präsident für die Interessen der Branche stark. 

Philipp Justus, Google: Der Vice President Central Europe ist mit Googles Digital News Initiative inzwischen einer der wichtigsten Impulsgeber für technologische Innovationen in der Branche, bis hin zu Paid-Content-Lösungen, an denen derzeit gearbeitet wird. 

Philipp Welte, Burda: Der Vorstand für nationale Medienmarken erweitert das Stammgeschäft erfolgreich. Durch pointierte Wortmeldungen stößt er immer wieder Debatten an. Schmiedete zuletzt die Grosso-Allianz der Verlage.

Thomas Düffert, Madsack Mediengruppe: Der CEO zentralisiert wichtige Bereiche des Unternehmens und positioniert sich zunehmend als Dienstleister für andere in der Branche. Im Tageszeitungsgeschäft, das sich zunehmend konsolidiert, gehört Madsack zu den Taktgebern. 

Tom Buhrow, WDR: Der Intendant scheut sich nicht vor Reformen, probiert neue Formate aus und verändert das Programm. Er setzt beim Umgang mit Gebührengeldern auf Transparenz und steigert so die Akzeptanz für das duale System. 

Yvonne Bauer, Bauer Media Group: Sie führt ihr Familienunternehmen als Verlegerin und Managerin - eine Doppelrolle, die für ein Unternehmen dieser Größe ungewöhnlich ist. Im Stammgeschäft ("Meins") und darüber hinaus belebt Bauer den Markt durch innovative Konzepte.  

Mitmachen und wählen!

Ihre Stimme für die kress Awards können alle Empfänger eines kress-Newsletters abgeben und alle, die ein Profil in der Datenbank hinterlegt haben. Wer noch nicht Teil der kress-Community ist und dennoch mitstimmen möchte: Mail bitte direkt an rebecca.wieser(at)oberauer.com. Sie werden dann zeitnah zur Stimmabgabe eingeladen.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.