Marieke Reimann wird ze.tt-Chefredakteurin - Alina Fichter und Sebastian Horn neu in "Zeit Online"-Chefredaktion

01.12.2017
 

Marieke Reimann wird zum 1. Januar 2018 Chefredakteurin von "ze.tt", dem Online-Angebot der Zeit Verlagsgruppe für junge Zielgruppen. Sie folgt auf Sebastian Horn, der in die Chefredaktion von "Zeit Online" wechselt. Zudem zieht Alina Fichter in die "Zeit Online"-Chefredaktion ein.

Sebastian Horn (33) leitete die Redaktion und die Entwicklung von "ze.tt" seit der Gründung des Portals im Juli 2015.

Marieke Reimann (30) ist seit Beginn an Teammitglied von "ze.tt", seit 2016 wirkt sie als stellvertretende Redaktionsleiterin. Zuvor arbeitete Reimann  als freie Autorin unter anderem für die "Süddeutsche Zeitung", "11Freunde", "Focus Online" und die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". 2011 schloss sie ihr Bachelor-Studium der Angewandten Medienwissenschaften an der Technischen Universität Ilmenau ab. 2014 beendete sie ihr Journalistik-Masterstudium an der Deutschen Journalistenschule und der LMU München. 2015 wurde die gebürtige Rostockerin unter die "Top 30 bis 30"-JournalistInnen des "Medium Magazins" gewählt.

Christian Röpke, CEO Zeit Online und "ze.tt", zur Top-Personalie: "Mit Marieke Reimann wird eine tolle Journalistin Chefredakteurin, die ze.tt von Anfang an mit ihrer Kreativität und ihrem Gespür für Themen geprägt hat. Ich freue mich darauf, das Angebot mit ihr gemeinsam weiterzuentwickeln." Röpke bedankt sich bei Sebastian Horn "für die großartige Aufbauarbeit von ze.tt": "Die Zusammenarbeit mit ihm hat mir großen Spaß gemacht - umso schöner finde ich es, dass er uns als stellvertretender Chefredakteur von Zeit Online erhalten bleibt."

Sebastian Horn wird ab Januar 2018 stellvertretender Chefredakteur von "Zeit Online". In seiner neuen Funktion verantwortet er die gesamte journalistische Produktentwicklung sowie den Bereich User Engagement und führt die dazugehörigen Teams. Stellvertretende Chefredakteure sind außerdem weiterhin Maria Exner und Markus Horeld.

Alina Fichter wird ab Februar Mitglied der "Zeit Online"-Chefredaktion und ist für die strategische Ausrichtung und Formatentwicklung in den Bereichen Audio und Video zuständig. Außerdem wird sie sich um die Weiterentwicklung von Bezahlinhalten und die Zusammenarbeit zwischen Online- und Printredaktion kümmern.

Sebastian Horn und Alina Fichter folgen auf Martin Kotynek, der seit November Chefredakteur der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" ist (kress.de berichtete). Mit der Erweiterung der Chefredaktion will Zeit Online einen größeren Schwerpunkt auf Bezahlinhalte sowie neue Audio- und Videoformate legen, die im Jahr 2017 sehr erfolgreich gestartet sind.

Horn war vor seiner "ze.tt"-Zeit Head of Business Development beim Software-Startup Sourcefabric in Berlin und von 2010 bis 2013 leitender Community-Redakteur bei "Zeit Online". Horn hat Sozialwissenschaften und Digitale Kommunikation an der Jacobs University Bremen und der London School of Economics studiert.

Alina Fichter hat das vergangene Jahr als John S. Knight-Stipendiatin an der Stanford University verbracht. Zuvor entwickelte sie in der Fernsehdirektion des Bayerischen Rundfunks eine Distributionsstrategie und arbeitete für Fernsehen und Hörfunk. Von 2012 bis 2014 war Fichter Medienredakteurin der "Zeit". Ihre Laufbahn begann sie in der Wirtschaftsredaktion der "Süddeutschen Zeitung". Alina Fichter hat Volkswirtschaftslehre in Köln und an der Science Po in Paris studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert.

Jochen Wegner, Chefredakteur von "Zeit Online", kommentiert die Top-Personalien so: "Sebastian Horn hat langjährige Erfahrung mit großen digitalen Medienprojekten und ist ein führender Experte auf dem sich ständig wandelnden Gebiet des User Engagements. Alina Fichter ist nicht nur eine hervorragende Journalistin, sie kennt darüber hinaus die aktuellen Strategien digitaler Medien wie nur wenige in Deutschland. Ihre Zeit in Stanford und ihre Zusammenarbeit mit US-Start-ups haben ihr einen großen Vorsprung verschafft. Beide Kollegen kennen unser Haus bereits sehr gut."

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