Ex-Motor-Presse-Chef Volker Breid wechselt zur FAZ – Burkhard Petzold führt FAZIT-Stiftung

13.12.2017
 

Der ehemalige Geschäftsführer der Motor Presse Stuttgart, Volker Breid, fängt bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung Gmbh an. Als COO folgt er auf Burkhard Petzold, der in die Geschäftsführung der FAZIT-Stiftung eintreten wird.    

Volker Breid wechselt zum 1. Februar 2018 zur Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH. Vom 1. April 2018 an übernimmt er als Geschäftsführer (COO) die Verantwortung für die Bereiche Professional Publishing, strategische Unternehmensentwicklung, Finanzen und Controlling, Personal, Recht, Unternehmens-IT und interne Services der FAZ GmbH sowie für die Frankfurter Societät (inkl. Societäts-Druckerei). 

Zukünftig werden Thomas Lindner (Vorsitzender der Geschäftsführung), dessen Vertrag gerade vorzeitig verlängert wurde, und Volker Breid die FAZ GmbH gemeinsam verantworten. Die Führung der Frankfurter Societät GmbH wird in den Händen von Volker Breid und Oliver Rohloff liegen.

Burkhard Petzold scheidet aus der FAZ und der Frankfurter Societät aus und wird vom 1. Juli 2018 an Geschäftsführer der FAZIT-Stiftung. Der Betriebswirt ist bei der FAZ seit 1985 tätig, übernahm ab 1990 verschiedene Führungs- und Managementpositionen bei Tochterunternehmen in Berlin und Potsdam und kehrte 2006 als FAZ-Finanzchef und Geschäftsführer diverser Beteiligungen nach Frankfurt zurück. Seit 2008 führt er die Frankfurter Societät und wurde vom 1. Januar 2014 an zum Geschäftsführer der FAZ bestellt.

"Burkhard Petzold hat gemeinsam mit Thomas Lindner die Neuausrichtung der FAZ erfolgreich vorangetrieben und wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Seinen Wechsel in die FAZIT-Stiftung nehmen wir zum Anlass, ihm für seine herausragende und engagierte Arbeit zu danken", so Karl Dietrich Seikel, Aufsichtsratsvorsitzender der FAZ GmbH.

Hintergrund: Volker Breid hat in den letzten fünfeinhalb Jahren die Motor Presse Stuttgart (MPS) mit weltweit rund 1.100 Mitarbeitern, 100 Magazinen und 250 Digitalangeboten in 22 Ländern verantwortet und wichtige Veränderungen vorangetrieben, darunter den Auf- und Ausbau des Digital-, TV- und Event-Geschäfts. Zuvor war der promovierte Betriebswirt lange Jahre in verschiedenen Positionen für Gruner + Jahr tätig, zuletzt als Geschäftsführer der G+J-Verlagsgruppe Frauen/Familie/People und als Vertreter der leitenden Angestellten im G+J Aufsichtsrat. Bis Herbst 2017 war er ehrenamtlich als Vorsitzender des Vorstands des Südwestdeutschen Zeitschriftenverleger-Verbandes und stellvertretender VDZ-Präsident tätig.

Vor und während seines Studiums an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt sammelte Volker Breid erste Berufserfahrungen im In- und Ausland bei der Siemens AG, bevor er 1994 bei G+J ins Verlagsgeschäft einstieg. "Wir freuen uns, dass wir mit Volker Breid einen hochkarätigen Verlagsmanager gewinnen konnten, der in der Branche für seine exzellente Arbeit und seinen teamorientierten Führungsstil geschätzt wird", sagt Karl Dietrich Seikel.

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