Laura Blindow ist "impulse"-Verlagsleiterin, Antonia Götsch Chefredakteurin, Nikolaus Förster Herausgeber

09.01.2018
 

Verleger Nikolaus Förster überträgt einer Doppelspitze die operative Verantwortung für sein Mittelstandsmagazin "impulse". Verlagsleiterin ist ab sofort Laura Blindow, Chefredakteurin Antonia Götsch. Wie Förster die Neuaufstellung erklärt...

Exakt fünf Jahre nach dem Management-Buy-out von "impulse" am 9. Januar 2013 wird Nikolaus Förster, neben seiner Rolle als geschäftsführender Gesellschafter, "impulse"-Herausgeber. "Solch ein ambitioniertes Projekt, das wächst und sich bewusst vom Mainstream der Branche abkoppelt, lässt sich nur in einem starken Team managen", erklärt Förster. "Ich freue mich deshalb, dass Laura Blindow und Antonia Götsch künftig noch mehr Verantwortung übernehmen."

Laura Blindow, 40, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Bamberg, Washington D.C. und Berlin. Im Anschluss an ein Management-Trainee-Programm bei Gruner + Jahr war sie zunächst für das Bertelsmann- und G+J-Startup pubbles als eContent-Managerin, später als Projektleiterin für die G+J-Wirtschaftsmedien tätig. Sie gehörte zum Kernteam, das den Management-Buy-out von "impulse" vor fünf Jahren mitgestaltete. Seitdem ist sie stellvertretende Verlagsleiterin bei Impulse Medien. Zuletzt kümmerte sie sich vor allem um den Aufbau eines eigenen Vermarktungsteams.

Blindows Stellvertreter ist Broder Buch-Winckel, der unter anderem die Digitalisierung, den Vertrieb und das Buchgeschäft verantwortet, Gesamtanzeigenleiter ist Murat Kalavaoglu, das Marketing verantwortet Monira Mansour.

Antonia Götsch, 39, bringt viel Erfahrung als Führungskraft mit. 2007 stieß sie als Redakteurin zur "Financial Times Deutschland". Sie arbeitete bei Gruner + Jahr als leitende Redakteurin für die Wirtschaftsmediengruppe, dann als Textchefin für "impulse". Auch sie gehörte zum Kernteam, das den Management-Buy-out mitgestaltete. Nach dem Neustart wurde sie stellvertretende Chefredakteurin von "impulse". Götsch hat sich intensiv mit Organisationsentwicklung, Veränderungsprozessen und Teamführung beschäftigt. 2015 absolvierte sie nebenberuflich eine einjährige Ausbildung zum TÜV-zertifizierten Businesscoach. In der "impulse"-Akademie bietet sie Führungsseminare an.

Unterstützt wird Götsch in ihrer Arbeit künftig von ihrem Stellvertreter Jonas Hetzer, Textchef Andreas Kurz, Digitalchefin Nicole Basel, Chefin vom Dienst Eva Weikert, Art Directorin Kathrin Sander und Akademieleiterin Mareike Fischer.

Gestartet mit einem Fokus auf das traditionelle Magazingeschäft habe sich der Verlag zuletzt so stark weiterentwickelt, dass sich dies künftig auch in einer erweiterten Führung spiegeln werde. "Ich freue mich sehr, dass Laura Blindow und Antonia Götsch sich auf diese anspruchsvolle Aufgabe einlassen", sagt Förster. "Sie genießen im Team einen hervorragenden Ruf und vereinen etwas, was heute nur selten zusammenfällt: inhaltliche Stärke und hervorragende Führungsqualitäten."

Hintergrund: Nikolaus Förster, seit 2009 Chefredakteur des 1980 gegründeten Mittelstandsmagazins, hatte "impulse" Anfang 2013 vom Konzern Gruner + Jahr übernommen und den Verlag Impulse Medien gegründet; Mitgesellschafter ist seither der Hamburger Kaufmann Dirk Möhrle. Förster schaffte sämtliche Aboprämien und -laufzeiten ab, verzichtete auf Callcenter, baute eine eigene Kundenbetreuung auf und erweiterte die Geschäftsfelder: 2015 gründete er die "impulse"-Akademie mit Seminaren und Reisen für Unternehmer, 2016 stieg "impulse" mit "Mein größter Fehler" ins Buchgeschäft ein, 2017 erfolgte mit der Duell-Serie "Kreative Zerstörer" (www.kreative-zerstoerer.de) der Einstieg in die Produktion von Filmen und ein Ausbau digitaler Angebote. Seit Jahresbeginn vermarktet "impulse" auch mit einem fünfköpfigen Team die Anzeigen selbst.

Gestartet 2013 mit 20 Köpfen arbeiten inzwischen mehr als 40 Festangestellte für "impulse". Nach zwei Verlustjahren erreichte der Verlag 2016 eine schwarze Null, für 2017 wird ein Gewinn erwartet; der Jahresabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr wird im März vorliegen. Das Magazin, das als Einzelheft ab Ende Januar 19,90 Euro kostet, hat eine verkauften Auflage von 73.304 Exemplaren (IVW 3/2017).

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