Stefan Buhr beerbt Frank Schmidt als "FAZ"-Vertriebschef

 

Ein wichtiger Strippenzieher geht von Bord: Frank Schmidt, bislang Gesamtleiter Lesermarkt und Vertrieb sowie Vertreter der "FAZ"-Gruppe in verschiedenen Verbands- und Aufsichtsratsgremien, verlässt das Frankfurter Haus. Er werde "neue berufliche Wege" gehen, heißt es. Wohin es Schmidt zieht, ist noch unklar. Sein Nachfolger steht allerdings fest.

Zum 1. März übernimmt Stefan Buhr den frei werdenden Posten. Der 42-Jährige ist ein Diplom-Kaufmann, der vom Spiegel-Verlag zur "FAZ" kommt. Bei den Hamburgern war er zuletzt Leiter Vertriebsmarketing und Geschäftsführer der Quality Service GmbH. In dieser Funktion verantwortete er das gesamte Endkundengeschäft von gedruckten und digitalen Spiegel-Gruppe-Produkten.

Thomas Lindner, Vorsitzender der Geschäftsführung der "FAZ", freut sich über den Neuzugang - und im Speziellen über Buhrs "ausgewiesene Expertise im Vertriebsmarketing" und sein "Innovationstalent", so Lindner.

Hintergrund: Frank Schmidt kam im Jahr 2006 zur "FAZ" und hatte dort verschiedene Führungspositionen inne. Als Gesamtleiter Lesermarkt und Vertrieb war er zuletzt für alle FAZ-Medien im Print- und Digitalgeschäft sowie für die "Frankfurter Rundschau" und die Titel der "Frankfurter Neuen Presse" zuständig. Außerdem saß er als Gesellschaftervertreter und Beirat bei der Medienservice GmbH und der Maincom GmbH. Er geht mit Dankesworten von Thomas Lindner. "Frank Schmidt hat den Vertrieb mit exzellentem Knowhow und großer Innovationskraft sehr erfolgreich geführt. Er hat wichtige Weichen für die Zukunft unseres Hauses gestellt."

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.