Chefredakteur Uwe Heitmann geht bei der Zeitungsgruppe Ostfriesland von Bord

02.02.2018
 

Der Chefredakteur der Zeitungsgruppe Ostfriesland, Uwe Heitmann, verlässt das Haus. Nach mehr als 14 Jahren an der Spitze der Redaktionen von "Ostfriesen-Zeitung" (Leer) und "General-Anzeiger" (Rhauderfehn) will er sich "neuen Herausforderungen stellen", so das Unternehmen.

"Es war eine wunderbare Zeit, doch jetzt möchte ich noch einmal etwas anderes machen", wird Heitmann in einer Pressemitteilung zitiert.

Robert Dunkmann, geschäftsführender Gesellschafter der ZGO, dankt Heitmann ausdrücklich für sein Wirken für den Verlag. "Wir bedauern sein Ausscheiden sehr und hätten gern weiter mit ihm zusammengearbeitet", betonte er. Heitmann habe die "Ostfriesen-Zeitung" und den "General-Anzeiger" nicht nur inhaltlich gestärkt und modernisiert, sondern vor allem auch die Digitalisierung der Angebote vorangetrieben.

Unter seiner Führung sei unter anderem eine achtköpfige Online-Redaktion aufgebaut worden, die in einem Drei-Schichten-Betrieb nahezu rund um die Uhr Nachrichten aus der Region verbreite. Zudem habe Heitmann maßgeblich am Aufbau der verlagseigenen Nachrichtenvideofirma Ostfriesen TV mitgewirkt. Durch die Arbeit der Bewegtbild- und Online-Teams biete die ZGO  als einer der ersten Verlage bundesweit seit Jahren auch ein multimediales E-Paper an.

Dunkmann erklärte, die Nachfolge in der Redaktionsleitung solle demnächst geklärt werden.

Hintergrund: Die "Ostfriesen-Zeitung" hat eine verkaufte Auflage von 33.195 Exemplaren (IVW IV/17), der General-Anzeiger verkauft 8343 Exemplare (IVW IV/17). In den Redaktionen arbeiten zusammen rund 45 Redakteure und neun Volontäre.

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