Oswald Metzger leitet Berlin-Büro von "Tichys Einblick"

16.02.2018
 

Das Meinungsportal "Tichys Einblick" verstärkt ab Mitte Februar seine Berlinpräsenz. Herausgeber Roland Tichy freut sich, mit Oswald Metzger einen "politikerfahrenen und meinungsstarken Mann" gewonnen zu haben.

"Wir freuen uns über einen so bekannten, kenntnisreichen und gut vernetzten Partner in unserem Team", so Herausgeber Roland Tichy.

Oswald Metzger (63) mischt sich seit vielen Jahren als freier Publizist und Autor in die wirtschaftspolitische Debatte der Republik ein - in Printmedien, Online, in TV-Runden und im Hörfunk. In dieser Woche hat Metzger bei Phoenix über die derzeitige Koalitionsbildung diskutiert.

Roland Tichy über Oswald Metzger: "Er engagierte sich viele Jahre lang auf allen Ebenen: als Stadtrat und Kreisrat, als Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg und als Bundestagsabgeordneter in Bonn und Berlin. In seinen linken Jugendjahren zog es ihn in die SPD, die er bereits als Jura-Student 1979 frustriert verließ. Nach rund zehn Jahren ohne Parteibuch landete er bei den Grünen, bei denen er sich als Fachmann für Finanzen und Wirtschaft im Bundestag (1994-2002) einen Namen machte, aber mit seinen ordoliberalen Positionen immer wieder aneckte. Jürgen Trittin nannte ihn damals "den grünen Lambsdorff".

Nach mehr als 20 Jahren verließ Metzger die Grünen im Jahr 2007, weil sie ihm nach der rot-grünen Regierungsphase in der Opposition viel zu etatistisch und staatsfixiert wurden. Sein Landtagsmandat in Stuttgart legte er nach seinem Parteiaustritt nieder. Sein Eintritt in die CDU im Jahr 2008 führte ihn trotz dreimaliger Versuche, als Direktkandidat in einem oberschwäbischen Wahlkreis für die Union nominiert zu werden, nicht wieder zurück in den Bundestag. Die Sozialdemokratisierung der Union beklagt er seit Jahren, engagierte sich in Baden-Württemberg und auf Bundesebene in der Mittelstandsvereinigung der Union."

Oswald Metzger arbeitete in den vergangenen vier Jahren hauptberuflich in Berlin als Geschäftsführer der Reformwerkstatt "Konvent für Deutschland", die sich unter Vorsitz des verstorbenen Altbundespräsidenten Roman Herzog um die institutionelle Reformfähigkeit der innerstaatlichen wie europäischen Föderalordnung mühte. Nach dessen Tod löste sich der überparteiliche Konvent zum Jahresende 2017 auf.

Hintergrund: Die Tichys Einblick GmbH wurde 2015 als Internet-Start-Up gegründet und betreibt die gleichnamige, liberal-konservative Internet-Site, gibt zusammen mit dem Finanzen Verlag, München, das Monatsmagazin "Tichys Einblick" heraus und verlegt die Bücherreihe "Edition Tichys Einblick". Im Januar besuchten 2,6 Mio. Leser die Site ("Visits" lauf IVW) mit 5,7 Mio. Page-Impressions.

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