Nachfolger gesucht: SWMH-Verleger Richard Rebmann tritt ab

 

Einer der großen deutschen Verleger tritt ab. Richard Rebmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWMH ("Süddeutsche Zeitung", "Stuttgarter Nachrichten"), legt nach über zehn Jahren an der Spitze sein Amt nieder. Das meldet "kress pro" in seiner neuen Ausgabe.

Unter Hochdruck wird derzeit ein Nachfolger gesucht. Rebmann, der am 20. Mai seinen 60. Geburtstag feiert, gibt nach Informationen von "kress" den Posten bereits zum 1. Juli ab. Er bleibt Gesellschafter.

Der Zeitungsmanager alter Schule, Vize-Präsident des BDZV, genießt in der Branche einen exzellenten Ruf. Laut "kress" gehört Rebmann zu den 50 wichtigsten Medienmachern der vergangenen 50 Jahre. Mit der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH) hat er einen der größten Zeitungskonzerne im Land geschaffen.

Unter den Gesellschaftern der SWMH gibt es aber nicht nur Lob für seine Arbeit. So habe der Konzern für die Mehrheit am Süddeutschen Verlag zu viel bezahlt, lautet die deutlichste Kritik.

kress.de-Tipp: Was Richard Rebmanns Nachfolger mitbringen muss, lesen Sie in der gerade erschienenen "kress pro"-Ausgabe 3/2018. Sie kann in unserem Shop als E-Paper oder gedruckt gekauft werden - und ist auch im Kiosk erhältlich. Per E-Mail kann sie unter vertrieb(at)oberauer.com bestellt werden. "kress pro" - das Magazin für Führungskräfte bei Medien - erscheint wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer. "kress pro"-Chefredakteur ist Markus Wiegand, Herausgeber Johann Oberauer. Zum "kress pro"-Abo.

Exklusive Storys und aktuelle Personalien aus der Medien- und Kommunikationsbranche gibt es von Montag bis Freitag in unserem Newsletter "kressexpress". Kostenlos abonnieren.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.