Kreativgeschäftsführer Tim Stübane kehrt Ogilvy Berlin den Rücken

 

Lange bestand zwischen der Agentur Ogilvy und ihrer Kreativkraft Tim Stübane so etwas wie eine Liebesbeziehung. Beide schrieben auch eine Erfolgsgeschichte. Dieser Erzählfaden reißt nun ab. Der Kreativgeschäftsführer des Berliner Büros verlässt das Haus nach sieben Jahren.

Tim Stübane geht "auf eigenen Wunsch", wie es bei Ogilvy heißt. Bis September soll er noch an Bord bleiben.

Der 42-Jährige, der Mitte 2016 in die Geschäftsführung befördert worden war, und der seit 2011 den Berliner Standort mit aufgebaut hatte, will sich angeblich neuen beruflichen Herausforderungen stellen. Wohin es Tim Stübane zieht, ist noch unklar.

Seinen Abschied kleidet Stübane in freundliche Worte: "Ich hatte eine schöne, unheimlich intensive und erfolgreiche Zeit bei Ogilvy", sagt der scheidenden Kreativchef, der vor allem mit seinen Arbeiten für Coca-Cola, Fanta und die Anti-Rechts-Organisation "Gesicht zeigen" Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. 

Stephan Vogel, EMEA Kreativchef von Ogilvy, dankt Stübane "für seinen langjährigen Einsatz". Mit ihm sei es gelungen, Ogilvy am Berliner Standort zu einem "Hub für zahlreiche internationale Kunden/Kampagnen zu formen". 

Unmittelbar 1:1 nachbesetzt wird sein Posten offenbar nicht. Allerdings steht für den Kunden Coca-Cola bereits die kreative Leitung bereit. Diese übernimmt Björn Bremer, Geschäftsführer Kreation von Ogilvy.

Hintergrund: Die Agentur Ogilvy & Mather wurde 1948 von David Ogilvy in New York gegründet und ist heute das fünftgrößte Agenturnetwork der Welt mit rund 480 Offices und mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit – in über 100 Ländern. Geschäftsführer in Deutschland sind Björn Bremer, Helmut Hechler, Chaichana Sinthuaree und Stephan Vogel. Die Gruppe unterhält Büros in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin.

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