Neuer Chefredakteur Deutschland: Philipp Elsbrock wechselt vom "Feinschmecker" zum "Falstaff"

14.05.2018
 

Philipp Elsbrock ist ab sofort Gourmet-Chefredakteur von "Falstaff", dem Magazin für kulinarischen Lifestyle. Gemeinsam mit dem Wein-Chefredakteur, Ulrich Sautter, bildet Elsbrock eine Doppelspitze.

Die größere Chefredaktion sei eine Folge des Wachstums innerhalb des D-A-CH-Raums: "Wir freuen uns über eine enorme und sehr rasche Expansion. Allein im letzten Jahr konnten wir mit Falstaff Deutschland ein Plus von 33% in der Abo-Auflage erzielen und die Anzahl der Visits von falstaff.de sogar um mehr als 50 % steigern", betont "Falstaff"-Eigentümer und Herausgeber Wolfgang Rosam.

Philipp Elsbrock (35) studierte Allgemeine Sprachwissenschaft, Romanische Philologie und Philosophie mit Auslandsaufenthalten in Salamanca und Stockholm. Nach erfolgreichem Abschluss absolvierte er eine journalistische Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule. 2012 arbeitete er als Pauschalist für das Berliner Büro des "stern" und die Politikredaktion der "Financial Times" Deutschland, wo er bis zu deren Insolvenz insbesondere über Arbeits- und Sozialpolitik schrieb. Nebenbei übernahm er Reportage-Aufträge für die "Stuttgarter Zeitung", "Welt" online, "Beef!" und "essen&trinken". Ab 2013 konzentrierte er sich auf Food-Journalismus - als stellvertretender Ressortleiter Wein&Küche beim Gourmetmagazin "Der Feinschmecker". Elsbrock ist Preisträger des Konrad-Duden-Journalistenpreis sowie des Bathildisheimer Journalistenpreises.  

Hintergrund: Falstaff ist ein österreichisches Wein- und Gourmetjournal. Seit 2010 befindet sich das Magazin zu 90 Prozent im Besitz von Wolfgang M. Rosam und zu 10 Prozent von seiner Frau Angelika. 2017 erwarb Ex-VW Vorstandsmitglied Christian Klingler 23 Prozent am Verlag, die restlichen 77 Prozent blieben im Besitz der Familie Rosam. Im Frühjahr 2010 gründete das Unternehmen in Deutschland eine Tochterfirma mit Sitz in Düsseldorf, an der die Wiener Falstaff Verlags-GmbH 75 Prozent hält, und brachte im September 2010 die erste eigenständige deutsche Ausgabe des Blattes auf den Markt.  Im November 2014 ist die erste Falstaff Schweiz Ausgabe erschienen.

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