Manager Jesper Doub verlässt Spiegel-Gruppe - und fängt bei Facebook an

16.05.2018
 

Jesper Doub macht bei der Spiegel-Gruppe im Laufe dieses Jahres Schluss. Bislang wirkt er als Geschäftsführer der Spiegel Online GmbH und Verlagsleiter im Spiegel-Verlag. Sein neuer Arbeitgeber heißt Facebook.

Spiegel-Geschäftsführer Thomas Hass bedauert das Ausscheiden von Jesper Doub "sehr" und dankt ihm "herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit im Führungsteam der Spiegel-Gruppe". Gemeinsam habe man eine Menge erreicht.

"Das Wissen um die leidenschaftlichen und intelligenten Menschen hier lässt mich den Schritt in der Gewissheit machen, dass Ihr die Transformation der Spiegel-Gruppe weiter erfolgreich vorantreiben werdet. Alles was wir erreicht haben, war ein Ergebnis guter Teamarbeit. Vielen Dank, dass ich all dies gemeinsam mit Euch erreichen durfte. Ich bin darauf sehr stolz und werde Euch vermissen", wird Jesper Doub (48) vom Spiegel zitiert.

Auf seiner Facebook-Seite verrät Doub seinen kommenden Arbeitgeber: Das hat ein guten Grund. Doub startet noch in diesem Jahr bei Facebook als "Director of News Partnerships EMEA".

Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens in Hamburg begann Doub seine berufliche Laufbahn 1998 als Projektleiter IT und im Business Development der elektronischen Medien im Axel Springer Verlag. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre in der Geschäftsleitung einer Multimediaagentur. 2002 wechselte Doub in die Bauer Media Group, wo er verschiedene Führungspositionen in Verlag und Redaktion innehatte. Von 2005 bis 2010 verantwortete er als Geschäftsführer der Bauer Systems die IT. Ende 2010 wurde er Chief Information Officer (CIO) bei der Mediengruppe M. DuMont Schauberg und Geschäftsführer der DuMont Systems. Er kam im Herbst 2014 als Chief Technology Officer (CTO) und Leiter der IT zur Spiegel-Gruppe, seit August 2015 ist er Verlagsleiter des Spiegel-Verlags und Geschäftsführer von Spiegel Online.

Über die Nachfolge will die Spiegel-Gruppe "zu gegebener Zeit" informieren. Jesper Doub werde seine bisherige Funktion in den kommenden Monaten unverändert ausüben, "um einen möglichst reibungsfreien Übergang ermöglichen und das Erreichte weiter ausbauen zu können".

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