Madsack und DuMont verbünden sich: Wolfgang Büchner und Uwe Dulias führen neue RND Berlin GmbH

23.05.2018
 

Die Madsack Mediengruppe und DuMont gehen in der Hauptstadt eine strategische Partnerschaft ein und gründen eine gemeinsame Redaktion für Politik und Wirtschaft. Geschäftsführer der neuen RND Berlin GmbH werden Wolfgang Büchner und Uwe Dulias. Als Büroleiter wirkt Gordon Repinski.

An der RND Berlin GmbH ist Madsacks RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) mit 75% und DuMont zu 25% beteiligt. Die Gesellschaft soll "die gemeinsame Hauptstadtredaktion für alle journalistischen Inhalte aus den überregionalen Themenfeldern Politik und Wirtschaft für beide Mediengruppen" sein. Zudem werden sechs Titel von DuMont damit Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland.

"Klares publizistisches Signal"

"Die publizistische Relevanz unseres RedaktionsNetzwerks Deutschland nimmt durch die Partnerschaft nochmals deutlich zu", sagt Thomas Düffert, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Madsack Mediengruppe. "Das ist Ansporn und Verantwortung zugleich. Mehr denn je bin ich von der Stärke regionaler Tageszeitungen im Verbund überzeugt. Das ist der Weg, um Qualitätsjournalismus weiter zu stärken."

Für Christian DuMont Schütte, Aufsichtsratsvorsitzender von DuMont und Herausgeber, ist das journalistische Netzwerk "in Zeiten politisch wie gesellschaftlich großer Herausforderungen ein klares publizistisches Signal". Die Partnerschaft stelle noch intensivere Recherche und hervorragende Berichterstattung relevanter Themen aus Politik und Wirtschaft sicher, so Schütte. 

Die RND Berlin GmbH wird ihren Sitz im bisherigen Hauptstadtbüro des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) im Gebäude der Bundespressekonferenz haben, als Geschäftsführer des RND Berlin wirken die RND-Chefs Wolfgang Büchner und Uwe Dulias. Büroleiter in Berlin bleibt der aktuelle Büroleiter des RND, Gordon Repinski, auch die weiteren in Berlin ansässigen Journalisten des RND wechseln in die neue Gesellschaft.

Neue Journalisten-Stellen in Berlin

Madsack und DuMont wollen darüber hinaus in die journalistische Kompetenz und Qualität der gemeinsamen Politik- und Wirtschaftsberichterstattung investieren und die Anzahl der beim RND Berlin beschäftigten Journalisten mehr als verdoppeln. Die neuen Stellen sollen nach der Gründung der Gesellschaft kurzfristig ausgeschrieben und besetzt werden.

RND füttert "Berliner Zeitung" und Co. mit Inhalten aus Politik und Wirtschaft

Vom 1. Oktober 2018 an erhalten dann die DuMont-Zeitungstitel "Berliner Zeitung", "Kölner Stadt-Anzeiger", "Mitteldeutsche Zeitung" sowie der "Express", die "Hamburger Morgenpost" und der "Berliner Kurier" überregionale Inhalte aus den Bereichen Politik und Wirtschaft des RND. Die Produktion der Seiten erfolgt wie für alle Partner des RND am Madsack- Standort in Hannover.

Diese Zusammenarbeit der Madsack Mediengruppe und DuMont steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Bundeskartellamt.

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